Die Hollywood-Modesünder 2009
Es gibt Modeflops und Modesünder, und zwischen denen sollte fein unterschieden werden: Modesünder sind diejenigen, denen nicht zufällig mal aus Versehen ein Style-Malheur passiert. Nein, Modesünder sind Serientäter und liegen oft oder sogar ständig mit ihrem Look daneben. Stylisten verzweifeln entweder an ihnen - oder sind schlimmstenfalls sogar selbst schuld am Look ihres Klienten.
Wie ihre Mutter Tina im Fall von Beyonce: Die hält sich zwar für eine Designerin und hat mit ihrer berühmten Tochter sogar ein eigenes Label, außerdem darf sie ihr Goldkehlchen einkleiden. Besser wäre, wenn nicht: Muttern steckt Beyonce nämlich in schöner Regelmäßigkeit in viel zu enge/kurze/knappe Outfits.
Goldkehlchen Beyonce ist fast immer in zu engen Outfits unterwegs - schuld ist Mutter Tina.
Das soll zwar supersexy sein, ist aber leider nur super-unvorteilhaft; Beyonces rotes Straps-Outfit war vielleicht Tabledance- aber nicht unbedingt bühnentauglich, und auch der knappe Gold-Body zu fiesen Glanzstrumpfhosen (die noch ein paar Gramm auf die Beine schummeln) machten Miss „Bootylicious“ nicht wirklich schöner. Dabei hat Beyonce die „sexy mit Gewalt“-Tour bei ihrer Stimme nicht mal nötig.
Ähnlich erging es Kollegin Rihanna: Angeblich liebt sie Mode, und möchte damit etwas ausdrücken – guten Stil aber offensichtlich nicht. Für Rihanna konnte es 2009 gar nicht „hart“ oder „sexy“ genug sein – das endete allerdings meist in ungekonnten Domina-Looks. Im schwarz-orangen Latexkleid plus Overknees schockte sie die Gäste einer Kreuzfahrt im „seht her, ich habe nichts drunter!“– Mumien-Wickelanzug bei einem Auftritt.
Ein Fall für sich ist Teeniestar Miley Cyrus: Wären ihre Fans nicht kleine Kinder und Teenager, könnte sie in so kurzen Röckchen herumlaufen, wie sie lustig ist – doch Mega-Minis und „Pretty Woman“-Overknees (und das regelmäßig) sind bei einem Kinderstar wohl wenig angebracht. Miley wurde sogar offiziell und zu Recht schon zum schlechten Teenie-Vorbild gewählt.
Rihanna hält sich eigentlich für modisch, Mileys Rock ist wie immer zu kurz.
Sorry, Mickey Rourke, Sie sind allerdings leider wieder in einer Negativ-Liste dabei: Im schmuddeligen Landstreicher-Look sollte man sich als Ex-Frauenschwarm mit wundersam geglücktem Comeback vielleicht nicht ständig zeigen. Auch die fiese Armyhose mit noch fieserer Bomberjacke dürfte wohl nicht für Schreie der Verzückung gesorgt haben. Noch schlimmer: Das Männer-Dekolleté. Ein junges russisches Model hat er seltsamerweise trotzdem abbekommen.
Ein Spezialfall ist Lady Gaga; als klassische Modesünderin kann man sie eigentlich nicht bezeichnen, da manche ihrer Looks tatsächlich Kunst sind. Allerdings nicht alle: Monster-Overknees, Po-freier Body und ein Ufo auf dem Kopf waren dann doch ein wenig zu viel des Guten, äh, Schlechten.
Auch Mickey Rourke und Lady Gaga sĂĽndigten modisch im Jahr 2009.
Auch im Flammenwerfer-BH machte Frau Gaga sich wohl nicht unbedingt viele Freunde. Kommen noch angsteinflößende Stachel-Boots und ein den Schritt minimalst bedeckender Body hinzu, ist der Style-Schreck perfekt.
Den krönenden Abschluss bildet Katie Price - das Ex-Boxenluder scheint nur eine einzige „Stilregel“ zu beherzigen: Und zwar die, immer und überall ihre beiden „Talente“ zu zeigen. Beim Auftritt mit on-and-off-Freund Freund Alex Reid alias „Roxanne“ und anderen Herren im Draqqueen-Look fiel Miss Price überhaupt nicht als andersgeschlechtlich auf. Komisch.
Katie Price ist die Mega-ModesĂĽnderin mit “Talenten”. Zwischen den Dragqueens fällt sie gar nicht auf.
Liebe ModesĂĽnder: Bitte in jedem Fall den Stylisten wechseln - und ab zur Beichte!

















































