Brittany Murphy – Tod wirft weiter Rätsel auf
(hgm) Der unerwartete Tod von Brittany Murphy (Viply berichtete) wirft weiterhin große Rätsel auf. Die Tatsache, dass der zuständige gerichtsmedizinische Ermittler Ed Winter schon kurz nach Beginn seiner Untersuchungen ausgesagt hatte, dass alles auf einen natürlichen Tod hindeute, sorgte für Kritik unter medizinischen Experten und Kollegen. „Wie um alles in der Welt kann er das sagen? Aus wissenschaftlicher Sicht lag keine Situation vor, in der ein natürlicher Tod erwartet werden könnte. Man rechnet nicht damit, dass eine schlanke 32-jährige Frau einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erleidet“, sagte Cyril Wecht, ein gerichtsmedizinischer Pathologe, der in der Vergangenheit in viele Promi-Todesfälle involviert war. Er sagte außerdem, dass die bisherigen Berichte über dieTodesursache keine Aussagekraft hätten: „Herzstillstand, das ist bedeutungslos. Jeder, der gestorben ist, hatte einen Herzstillstand. Die Frage ist, was ihn verursacht hat.“ Dr. Steve Nissen, Vorsitzender der kardiologischen Abteilung der Cleveland Clinic Foundation stimmte zu und erklärte, dass ein plötzlicher Herzstillstand bei einer so jungen Frau „außerordentlich unüblich“ sei.
Aus den Dokumenten der Ermittler gehe hervor, dass sich viele verschreibungspflichtige Medikamnte in Brittanys Nachttisch befunden haben, darunter Topamax (krampflösendes, gegen Migräne wirkendes Mittel), Methylprednisolone (Entzündungshemmer), Fluoxetine (Antidepressivum), Klonopin (Beruhigungsmittel), Carbamazepine (u.a. gegen Diabetes-Symptome), Ativan (Beruhigungsmittel), Vicoprofen (Schmerzmittel), Propranolol (gegen Bluthochdruck), Biaxin (Antibiotikum) und Hydrocodone (Schmerzmitel).
Möglicherweise haben Vorerkrankungen eine Rolle bei Brittanys Tod gespielt. Sie soll an Typ-2-Diabetes gelitten haben und im April 2009 wegen Unterzuckerung in einem Krankenhaus behandelt worden sein. Bereits seit sieben bis zehn Tagen vor ihrem Tod Habe Brittany unter Kurzatmigkeit und starken Bauchschmerzen gelitten. Das hätte weder sie selbst noch ihren Mann alarmiert, da Brittany häufig Menstruationsbeschwerden geplagt hatten und sie zuletzt außerdem erschöpft und überarbeitet gewesen sei. Das Ergebnis des toxikologischen Tests wird in 4-6 Wochen erwartet.
Die Todesursache bei Brittany Murphy bleibt weiterhin ungeklärt - sie habe viele Medikamente genommen.











































