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Barack Obama: Diesen neuen Job hat er nicht bekommen

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Der ehemalige US-Präsident Barack Obama (56) hat für Wirbel in einem Gerichtsgebäude in seiner Heimatstadt Chicago gesorgt, wie unter anderem die „Chicago Tribune“ berichtete. Obama hatte sich als Geschworener gemeldet und war nun zum Auswahlverfahren erschienen. Ausgewählt wurde er allerdings nicht. Dafür freuten sich zahlreiche Menschen vor Ort, den beliebten Politiker um sich gehabt zu haben.

Eine Menschenmenge soll sich in dem Gerichtsgebäude versammelt haben, um einen Blick auf den 44. US-Präsidenten zu erhaschen. Nachrichtensender setzten demnach Hubschrauber ein, um zu filmen, wie Obama – begleitet vom Secret Service – in ein nahes Parkhaus gefahren wurde. Mit dem Aufzug ging es von dort für ihn in den 17. Stock, wo er von anderen Geschworenen, Journalisten, Gerichtsangestellten und Rechtsanwälten empfangen wurde. Selfies wollte der ehemalige Präsident zwar nicht machen, dafür schüttelte er offenbar fleißig Hände und signierte Bücher.

„Riskanter Schritt“

Wie alle anderen im Auswahlverfahren wird auch Obama einen Scheck über 17,20 Dollar erhalten. Eine Sprecherin sagte aber laut Medienberichten, er werde das Geld als Spende zurückgeben. Zudem wird er wie die anderen Übergangenen mindestens ein Jahr lang von der Jurypflicht entbunden sein, bevor er in den Pool potenzieller Geschworener, die willkürlich ausgewählt werden, zurückkommt. Einen Prominenten in eine Jury zu holen, wäre allerdings ein riskanter Schritt, wie erfahrene Anwälte der „Chicago Tribune“ sagten. Auch wenn Obama sicherlich einen „einfühlsamen Geschworenen“ abgeben würde – als ehemaliger Präsident würde er alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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