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Cate Blanchett bewundert Deutschlands Großzügigkeit

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Australien, einst ein Inbegriff eines Einwanderungslandes, betreibt heute eine besonders restriktive Flüchtlingspolitik und wird dafür von Menschenrechtlern scharf kritisiert. Auch Schauspielerin Cate Blanchett (46, „Der Hobbit“) ist nicht glücklich über den Kurs ihres Heimatlandes: „Australien hat für lange Zeit Menschenrechtskonventionen gebrochen, unsere Bilanz ist entsetzlich. Das muss sich wirklich ändern, sonst werden wir auf diese Zeit zurücksehen und uns zutiefst schämen“, sagte sie der „Welt am Sonntag“.

Die Flüchtlingspolitik habe sich unter der aktuellen Regierung noch verschärft, doch längst nicht alle Australier würden dahinterstehen. „Was wäre, wenn ein solcher Krieg wie in Syrien in Australien wütete? Und wir fliehen müssten?“, gibt Blanchett zu bedenken. Als Vorbild betrachtet sie Deutschlands Umgang mit der Flüchtlingskrise: „Ich habe großen Respekt für das Mitgefühl und die Großzügigkeit der Deutschen“, erklärte die Oscar-Preisträgerin. „Ich hoffe, dass ein kleines bisschen davon auch auf mein Heimatland abfärbt. Weil die Flüchtlingskrise ein globales Problem ist, so wie der Klimawandel. Kein Land kann das allein lösen, es braucht globale, verpflichtende Zusagen.“

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