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Das neue Album ist da: Wie steht es um Taylor Swifts „reputation“?

Die alte Taylor Swift (27) ist tot! Das zumindest singt sie in ihrer bereits Ende August veröffentlichten Single „Look What You Made Me Do“. Gegen Ende des Songs heißt es: „Die alte Taylor Swift kann gerade nicht ans Telefon kommen. Warum? Weil sie tot ist!“ Ein wenig subtiler Hinweis, dass sich die Sängerin mit ihrem neuen Album „reputation“ neu erfinden bzw. sich eben einen neuen Ruf verleihen will.

Das aufwendig inszenierte und düster-bissige Musikvideo dazu wurde mittlerweile auf Youtube knapp 685 Millionen Mal aufgerufen. Vielleicht auch deshalb, weil es in dem Video viele versteckte Anspielungen auf Swifts Ex-Freunde, (alte) Fehden und sonstige Ärgernisse aus der Vergangenheit zu sehen gibt. Aber auch ihre bisher weiteren veröffentlichten Songs „…Ready For It?“, „Gorgeous“ und „Call It What You Want“ haben zusammen innerhalb von gerade mal zwei Wochen über 130 Millionen Views auf Youtube abgestaubt…

Zwei hochkarätige Features

Ein Indikator, dass die Fans den Release kaum erwarten konnten. Auch die Vorbestellungen weisen auf einen großen Erfolg für Swift hin: Vor genau einer Woche sind laut ihrem Plattenlabel Big Machine Record bereits 400.000 Exemplare geordert worden. Im Vergleich zu ihrem Hit-Album „1989“, das 2014 erschien, handelt es sich somit um eine Verdopplung der Pre-Orders.

Am Mittwoch veröffentlichte Taylor auf Instagram die Trackliste von „reputation“, aus der hervorgeht, dass ihr Album insgesamt 15 Songs umfassen wird und sogar zwei hochkarätige Features enthält. Bei „End Game“, dem zweiten Track, wird Swift von Ed Sheeran (26, „Perfect“) und Rapper Future (33, „Hndrxx“) unterstützt. Für Swift und Sheeran ist es nach „Everything Has Changed“ (2012) somit bereits die zweite Kollaboration.

Sie setzt weiter auf Popmusik

Vorab gab es leider keine Möglichkeit in das gesamte Album reinzuhören. Doch die vier bereits erschienenen Tracks zeigen, dass Taylor Swift weiter auf der Popschiene unterwegs ist. Von ihren Country-Einflüssen scheint nichts mehr zu spüren zu sein. Hier wird Mainstream-Pop für Mainstream-Radiosender und Mainstream-Clubs geboten. Wie ist es nun also um die Reputation der neuen Taylor Swift bestellt? Aus rein kommerzieller Sicht ziemlich gut.