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Hulk Hogan: Mega-Schadenersatz für Sex-Tape

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Eine Jury in Florida hat Hulk Hogan (62) 115 Millionen Dollar (etwa 100 Millionen Euro) zugesprochen – als Schadenersatz für ein Sex-Tape, das die Seite „Gawker“ 2012 veröffentlicht hatte. Das berichtet unter anderem „Variety“. Zwei Wochen lang wurden in dem Prozess Zeugen angehört, sechs Stunden hatte die Jury anschließend beraten.

Am Ende kamen die Geschworenen zu dem Ergebnis: „Gawker“ hat durch die Veröffentlichung des Clips Hogans Privatsphäre verletzt und ihm emotionalen Schaden zugefügt. Die Website hatte Ausschnitte des Sex-Tapes online gestellt, auf dem Hogan mit der damaligen Frau seines besten Freundes, Bubba the Love Sponge (49), zu sehen ist. Das Video soll laut Hogan ohne sein Wissen aufgenommen worden sein, fünf Jahre bevor es auf der „Gawker“-Seite erschien. 2,5 Millionen Mal wurde es dort aufgerufen. Nachdem das Urteil verkündet worden war, soll Hogan in Tränen ausgebrochen sein und seinen Anwalt umarmt haben.

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Allerdings wollen die Anwälte von „Gawker“ die Entscheidung der Jury anfechten. Sie hatten damit argumentiert, dass es ein öffentliches Interesse an dem Video gebe. Der ehemalige Wrestling-Star hatte zu Beginn des Prozesses ausgesagt, dass er sich „vollkommen gedemütigt“ fühlte, nachdem die Gossip-Website das Video veröffentlicht hatte. Er sei erschüttert gewesen, habe sich „taub“ gefühlt, als er von dem Tape erfahren habe: „Meine Arme und Hände haben fürchterlich zu zittern angefangen.“

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