Viply

In wenigen Stunden ist O.J. Simpson ein freier Mann

Nur noch wenige Stunden muss O.J. Simpson (70) hinter Gittern verbringen, dann kann er wieder Frischluft schnuppern. Ein Bewährungsausschuss hatte dem ehemaligen Football-Star und Schauspieler im Juli den Rest seiner Haftstrafe erlassen. Am Sonntag – oder spätestens am Montag – soll er nun entlassen werden, wie eine Sprecherin der Gefängnisbehörde dem US-Magazin „People“ bestätigte. Offiziell gilt seine Haftstrafe als abgesessen, wenn die Uhr in der Nacht zum Sonntag zur Geisterstunde schlägt.

Ursprünglich war Simpson wegen eines bewaffneten Raubüberfalls zu einer Gefängnisstrafe von mindestens neun und maximal 33 Jahren verurteilt worden. Da viele amerikanische Gefängnisse am Wochenende für gewöhnliche schwächer mit Wärtern besetzt sind als unter der Woche, könnte sich die Entlassung auf Montag verschieben.

Einst ein gefeierter Football-Star

O.J. Simpson war in seinem ersten Leben ein gefeierter Football-Star. Man konnte auf ihn wetten: In  der NFL sammelte er Punkte wie kein zweiter und strahlte vor den TV-Kameras aus, die ihn sympathisch machte.

Wetten kann man auch über unserer Partner angebotscode.com, wo man zum Start einen Bonus erhält. Alles weitere unter dem angebenen Link.

Die Behörden erwarten zudem einen großen Andrang von Medien und Paparazzi. Sollten die Zuständigen glauben, dass Simpson oder eine andere Person durch die Situation in Gefahr geraten könnte, könne sich die Entlassung ebenfalls verschieben.

Zurück ins Leben

Gegenüber „ABC News“ erklärte Simpsons Anwalt Malcolm LaVergne, worauf sich der ehemalige Footballprofi besonders freue. Auf freiem Fuße wolle Simpson nach Florida zu seiner Familie. Er wolle frische Meeresfrüchte und Steak essen – „und die simplen Freuden des Lebens genießen, die er in den letzten neun Jahren vermisst hat.“ Außerdem wolle er sich das neue iPhone besorgen.

Bereits 1994 wurde Simpson in einem weltweit verfolgten Mordprozess vorgeworfen, seine zweite Frau Nicole Brown, von der er seit 1992 geschieden war, und ihren Bekannten Ronald Goldman umgebracht zu haben. Trotz erdrückender Beweislast wurde er damals freigesprochen, was besonders in den USA vielerorts für Entrüstung sorgte.