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J.K. Rowling: Ihr Leben nach den „Harry Potter“-Romanen

Wusstest Du schon...

Im Film „Melancholia“ zeigt sich Kirsten Dunst nackt. Ihre Darstellung wird in den höchsten Tönen gelobt.

Kirsten Dunst – oben ohne für neuen Film

An Harry Potter wird Cormoran Strike sicher nicht vorbeikommen, der ungewöhnliche Ermittler hat aber ebenfalls bereits viele Fans gewonnen. Kein Wunder: Haben die beiden Figuren doch die gleiche Schöpferin: Joanne K. Rowling (50). Unter dem Pseudonym Robert Galbraith hat sie bereits drei Krimis mit Strike veröffentlicht: „Der Ruf des Kuckucks“, „Der Seidenspinner“ und „Die Ernte des Bösen“ (Blanvalet, 672 Seiten, 22,99 Euro).

Letzterer ist gerade auf Deutsch erschienen: Darin gerät Robin Ellacott, Strikes Assistentin, in Lebensgefahr. Ein mysteriöses Paket, das an ihren Namen in Strikes Detektei geschickt wurde, enthält ein abgetrenntes Frauenbein. Strike kommt auf vier Menschen aus seiner eigenen Vergangenheit, denen er eine solche Tat zutrauen würde. Während die Polizei eine Spur verfolgt, die für den Ermittler wenig erfolgsversprechend ist, setzt er sich mit Robin auf die Fährte der anderen Männer. Und die haben alle mit Strike noch die ein oder andere Rechnung offen. Ganz nebenbei erfährt der Leser so auch mehr aus dessen Vergangenheit. Und was empfindet Cormoran eigentlich für Robin? Auch diese Frage bekommt im dritten Teil einen ganz neuen Stellenwert.

„Harry Potter and the Cursed Child“ können Sie hier vorbestellen

Rowlings Bücher nach Harry Potter

„Ich schreibe immer an einem Buch. Das ist mein Ding“, verkündete die Autorin gerade wieder auf Twitter. Krimi-Fans dürfen sich wohl noch auf weitere Strike-Fälle freuen. Sie könne sich sogar vorstellen, dass es am Ende mehr Bände als bei Harry Potter werden, sagte sie über die Reihe. Strike soll zudem eine eigene TV-Serie bekommen. Zuvor hatte Rowling bereits unter ihrem wahren Namen den Roman „Ein plötzlicher Todesfall“ veröffentlicht.

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

Auch zu ihren „Harry Potter“-Büchern hat Rowling noch Zusatzlektüre veröffentlicht: „Die Märchen von Beedle dem Barden“, „Quidditch im Wandel der Zeiten“ und „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Letzteres Werk bildet nun die Grundlage für eine Film-Trilogie, deren erster Teil im November in den Kinos anläuft. Mit dem Film von Regisseur David Yates gibt Rowling ihr Debüt als Drehbuchschreiberin. Das „Harry Potter“-Spin-off soll etwa 70 Jahre vor den Geschehnissen in Hogwarts spielen. Der Zauberer Newt Scamander, gespielt von Eddie Redmayne, macht darin New York unsicher.

Theater und „Harry Potter 8“

Aber nicht nur für Hollywood schreibt Rowling, sondern auch fürs Theater. Die erste reguläre Fortsetzung der „Harry Potter“-Geschichte kommt auf die Bühne: „Harry Potter and the Cursed Child“ wird ein Theaterstück in zwei Teilen von Jack Thorne, das auf einer Geschichte von Thorne, J.K. Rowling und John Tiffany basiert. Die Uraufführung ist für den 30. Juli 2016 im Palace-Theatre in West End angesetzt – und einen Tag später wird das Skript in Buchform erscheinen. Was natürlich für große Aufregung unter den Fans sorgte: Schon die Vorbestellungen genügten, um das neue Werk auf die Bestsellerlisten zu katapultieren.

„Harry Potter and the Cursed Child“ spielt 19 Jahre nach dem letzten „Potter“-Roman: Harry ist Mitarbeiter des Zaubereiministeriums und kämpft mit der Arbeitsbelastung und seinen Pflichten als Ehemann und Vater von drei Kindern im Schulalter. Auch sein jüngster Sohn Albus Severus Potter hat es nicht leicht mit dem Erbe seiner Familie. Harrys Vergangenheit und Albus‘ Gegenwart verschmelzen…

Pottermore und Twitter

Dass es Neues von Harry Potter in Buchform gibt, wurde natürlich auf Pottermore bekannt gegeben. Die Website von J. K. Rowling will ein „einzigartiges Online-Leseerlebnis“ bieten – inklusive Verkaufsplattform für E-Books und Audiobooks der Zauberlehrling-Romane. Zudem veröffentlichte Rowling hier zusätzliche Kurzgeschichten aus dem Potter-Universum. Auch auf Twitter ist die Autorin aktiv und hält Kontakt mit ihren Fans: So stellte sie zuletzt auf dem Kurznachrichtendienst klar, dass „Harry Potter and the Cursed Child“ kein weiterer Roman über den berühmten Zauberer wird, sondern es sich um den Abdruck des Theaterstücks handelt.

Charity

Als Rowling ihr erstes „Harry Potter“-Buch vollendete, lebte sie als alleinerziehende Mutter von Sozialhilfe. 2004 war sie laut „Forbes“ die erste Person, die durch das Schreiben von Büchern zur Dollar-Milliardärin wurde. Dass sie so viel Geld besitze, hatte Rowling stets bestritten. Reich ist sie natürlich trotzdem – und nutzt das auch, um anderen Menschen zu helfen. Millionen spendete sie unter anderem, um Armut zu bekämpfen oder Alleinerziehende zu unterstützen. Rowling ist zudem Präsidentin der schottischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft und stiftete Geld zur Erforschung und Heilung der Krankheit, an der ihre Mutter starb.

Ehefrau und Mutter

Rowling war Anfang der 90er Jahre kurze Zeit mit dem portugiesischen Journalisten Jorge Arantes verheiratet. Zusammen haben sie die inzwischen 22-jährige Tochter Jessica. Kurz nach ihrer Geburt trennte sich das Paar aber und Rowling ging mit dem kleinen Kind zurück nach Edinburgh. Im Dezember 2001 heiratete sie den Anästhesisten Neil Michael Murray. Ihre gemeinsame Tochter Mackenzie ist elf Jahre, Sohn David zwölf Jahre alt.

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