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Jack Black: „Je schlimmer das Böse, desto besser“

Wusstest Du schon...

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Am Donnerstag kommt der Gruselfilm „Gänsehaut“ in die deutschen Kinos. Jack Black (46) spielt darin den Kinderbuchautor R. L. Stine, dessen erfundene Monster aus den Büchern ausbrechen und die Stadt unsicher machen. Im Interview mit spot on news erzählt der zweifache Vater, wieso er diese Rolle unbedingt wollte und was er vom echten R. L. Stine hält.

Herr Black, kannten Sie die Bücher von R. L. Stine auch schon vor dem Film?

Auf MyVideo sehen Sie den Trailer zu „Gänsehaut“

Jack Black: Nein, ich wurde erst aufmerksam auf sie, nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte und das war wirklich gut. Zur Vorbereitung habe ich dann ein paar davon gelesen. „Die Puppe mit dem starren Blick“ war mein Favorit. Die Puppe Slappy ist das pure Böse und auch im Film spielt sie die treibende Kraft. Und das ist meiner Meinung nach der wesentliche Bestandteil aller Abenteuergeschichten: Wer ist der Böse? Und je schlimmer er ist, desto besser. Ausschlaggebend für den Film war aber hauptsächlich „Die magische Schreibmaschine“, weil darin erklärt wird, wie die Monster aus den Büchern ausbrechen konnten. Denn diese magische Schreibmaschine lässt alles wahr werden, was auf ihr geschrieben wird.

Wieso wollten Sie R. L. Stine spielen?

Black: So eine Rolle habe ich noch nie zuvor gespielt. Er ist unheimlich, irgendwie griesgrämig und mürrisch, aber gleichzeitig ist er ein brillanter Schriftsteller und sehr erfolgreich. Gewöhnlich spiele ich den liebenswerten Verlierer-Typen, aber dieses Mal konnte ich das Gegenteil sein, der verhasste Gewinner sozusagen. Das war aufregend für mich. Ich konnte auch diese Figur gut verstehen, nur eben auf eine andere Weise als sonst.

Was ist der große Unterschied, ob man eine reale und eine fiktive Person spielt?

Black: Nun ja, du hast einen gewissen Druck, da die Person, die du spielst, den Film schauen wird. Was wird sie darüber denken, wie man sie dargestellt hat? Aber „Gänsehaut“ basiert ja nicht wirklich auf dem wahren R. L. Stine, sondern auf den Figuren und Monstern, die er geschaffen hat. Der echte R. L. Stine ist wirklich liebenswert, während mein R. L. Stine dagegen ja ziemlich asozial ist.

Wo Sie gerade vom echten R. L. Stine sprechen: Sie haben ihn vorab getroffen. Wie war dieses Treffen?

Black: Wir haben uns in New York getroffen, im Hauptsitz von Scholastic Books, einem großen US-Kinderbuchverlag. Es hat echt Spaß gemacht, dort mit ihm abzuhängen. Er ist wirklich lustig und hat einen großartigen Sinn für Humor. Es hat ihm nichts ausgemacht, dass ich für den Film die Wahrheit über ihn etwas verdreht habe. R. L. Stine ist ein liebenswürdiger, kreativer und großzügiger Mann. Wir hatten ein tolles Mittagessen zusammen.

In Deutschland hat der Film die FSK12. Ihre Söhne sind sieben und neun Jahre alt. Durften sie den Film trotzdem sehen?

Black: Oh wirklich? Also meine Jungs haben den Film schon geschaut. Vielleicht sind sie auch schon ein bisschen reifer für ihr Alter… Aber sie lieben Monster und deshalb war es auch nicht zu beängstigend für sie. Ich würde jetzt vielleicht keinen Sechsjährigen mit ins Kino nehmen, aber generell würde ich sagen, dass alle Kinder, die auf Monster stehen, den Film lieben werden.

Die meisten Ihrer Schauspiel-Kollegen im Film sind 18 oder 19 Jahre alt. Merkt man den Altersunterschied beim Drehen?

Black: Das sind alles hervorragende Schauspieler. Sie waren die Besten beim Vorsprechen und wir hatten großes Glück, sie im Team zu haben. Es ist eigentlich egal, wie alt die Schauspieler sind. Wenn sie gut sind, ist es eine tolle Erfahrung. Und sie waren mehr als gut. Es war einfach großartig mit ihnen zu arbeiten und wir hatten extrem viel Spaß.

Zum Schluss noch eine andere Frage: Im Sommer kommen Sie wieder nach Deutschland, um mit Ihrer Band Tenacious D bei Rock am Ring und Rock im Park zu spielen. Wird es ein neues Album geben?

Black: Ja, wir arbeiten gerade an etwas, allerdings sehr langsam. Wir haben eine tolle Idee für das nächste Album und für eine Animationsshow, die wir machen wollen. Außerdem ist dieses Jahr auch das zehnte Jubiläum unseres zweiten Albums „The Pick of Destiny“. Also hätten wir gerne ein „Pick of Destiny“-lastiges Set. Wir haben große Pläne und freuen uns sehr, dass wir dort spielen dürfen.

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