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Jennifer Hudson kämpft gegen Waffengewalt

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Charlie Sheen: Noch weniger Unterhalt

In den Filmen Spike Lees (58, „25 Stunden“) spielen viele Stars gerne mit. Der Regisseur zählt schließlich zu den bekannten Namen im Geschäft. Für Jennifer Hudson („Dreamgirls“) war das ebenso wenig der Hauptgrund in Lees neuem Streifen „Chi-Raq“ mitzumischen, wie die – vermutlich ansehnliche – Gage. Die 34-Jährige hat sich vielmehr zu dem Engagement entschlossen, weil sie selbst fürchterliche Erfahrungen mit dem Thema des Films gemacht hat, wie sie jetzt dem „W Magazine“ noch einmal erzählt hat: „Chi-Raq“ dreht sich unter anderem um den Kampf gegen tödliche Gewalt durch Schusswaffen.

Genau diese Form der Gewalt sei „Realität“ für sie, sagte Hudson: „Das ist mein Leben. Ein Teil meines Lebens.“ Im Jahr 2008 waren ihre Mutter, ihr Bruder und ihr Neffe von einem Ex-Freund ihrer Schwester erschossen worden. Zuerst habe sie sich deshalb über Lees Angebot gewundert, erzählte Hudson weiter. Sie spielt in dem Film eine Mutter, deren Tochter erschossen wird. „Dann verstand ich, warum er zu mir kam und ich dachte, ‚Weißt du was? Es ist den Aufwand wert, meine Geschichte zu erzählen, damit niemand anders eine solche Geschichte noch einmal erlebt.'“

Schmerzhafte Begegnung mit der Vergangenheit

Man müsse den Kampf gegen Schusswaffengewalt an irgendeinem Punkt beginnen, sagte Hudson. Dennoch war der Dreh für den Star offenbar eine schwierige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit: „Ich denke, das ist nichts, worauf ich jemals wieder zurückkommen will.“

„Chi-Raq“ ist vergangene Woche in den USA angelaufen. Der Film mit Wesley Snipes und Samuel L. Jackson versetzt die Handlung der „Lysistrata“ von Aristophanes in das heutige, von Bandengewalt gebeutelte Chicago. Lee hat auch aktuelle Geschehnisse in dem Streifen verarbeitet. Blutige Schießereien und Gewalt von Polizisten vor allem gegen dunkelhäutige Bürger haben in den Vereinigten Staaten zuletzt immer wieder für Schlagzeilen gesorgt.

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Kommentare

  • lara

    Geschrieben am 11. Dezember 2015

    Antworten

    meine güte, sie sieht so künstlich aus, was immer du mit deinem gesicht machst, hör bitte auf damit und kümmere dich weiterhin um so vernünfige projekte wie das gegen waffengewalt.

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