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John Travolta: Beschert ihm O.J. Simpson das Comeback?

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Als der ehemalige amerikanische Football-Star O. J. Simpson 1995 in einem Gerichtssaal in Los Angeles am Mord seiner Ex-Frau Nicole Brown Simpson und ihrem Bekannten Ronald Goldman frei gesprochen wurde, brach nicht nur in den USA ein Kreischen der Verwunderung aus. Hatten doch alle Indizien deutlich auf einen Mörder O. J. Simpson hingewiesen.

Doch ein geniales Anwaltsteam, angeführt von Strafverteidiger Robert Shapiro und dem mittlerweile verstorbenen Johnnie Cochran, machte das scheinbar Unmögliche möglich und ließ Simpson das Gericht als freier Mann verlassen.

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Erst zwölf Jahre später, 2007, wurde Simpson in Las Vegas wegen diverser Vergehen, darunter auch ein bewaffneter Raubüberfall, erneut festgenommen. Noch heute sitzt er eine 33-jährige Haftstrafe im Lovelock Correctional Center in Nevada ab. Nun wurde der Fall O. J. Simpson verfilmt. Oscar-Gewinner Cuba Gooding Jr. (48, „Der Butler“) spielt Simpson, in der Rolle von Strafverteidiger Shapiro ist John Travolta (61, „Savages“) zu sehen.

„Ich habe den echten Fall gefesselt verfolgt“

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news verriet Travolta, dass er den echten Fall damals „live, in Farbe und genauso gefesselt wie der Rest in Amerika verfolgt habe“. Der Star selbst hat zwar weder Shapiro noch Simpson jemals getroffen, „aber ich kann mich noch heute sehr genau an die Verfolgungsjagd mit O. J. im Bronco erinnern. Es ist ja mittlerweile ein festes Stück Crime-Geschichte in den USA“, erzählt er.

Travolta, der in Hollywood schon mehrfach ein Comeback feiern durfte, ist in den vergangenen Jahren erneut etwas von der Bildfläche verschwunden. Er glaubt, dass die Mini-Serie, die auf dem FX-Network ausgestrahlt wird, „auch diesmal eine echte Wendung in meiner Karriere sein kann“.

„Ich möchte nicht als Vollzeit-TV-Darsteller arbeiten“

Ob er seinen dritten Frühling – den ersten hatte Travolta mit „Grease“ und „Saturday Night Fever“, den zweiten dann mit „Pulp Fiction“ – im TV-Programm verbringen möchte, beantwortet Travolta so: „Ich mag diese limitierten Mini-Serien. Aber ich möchte nicht als Vollzeit-TV-Darsteller arbeiten. Dafür mag ich meine Kinofilme einfach noch zu sehr.“

Travolta gab auch einen Kommentar zum derzeitigen politischen Rennen ums Präsidentschaftsamt in den USA ab. Er hält die „theatralischen Einsätze der Kandidaten für arg übertrieben“. Weiter kritisiert er: „Der Zweck von Politik sollte es doch sein, ernste Themen in Angriff zu nehmen und Lösungen zu finden. Meiner Meinung nach stellen wir die Kandidaten zu sehr in den Vorder- und die wirklichen Themen viel zu weit in den Hintergrund.“

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