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Johnny Depps Ex-Manager fordern Zwangsvollstreckung

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Die Sorge, bald auf der Straße zu landen, muss sich Hollywood-Star Johnny Depp (54, „Fluch der Karibik“) angesichts seiner vielen Anwesen wohl nicht machen. Wohl aber, bald schon wesentlich weniger Dächer über dem Kopf zu haben. Denn wie die US-amerikanische Seite „Deadline“ berichtet, sei gegen den Darsteller, der ab dem 9. November in der Neuverfilmung von „Mord im Orient-Express“ zu sehen sein wird, am Montag der Antrag von seinem Ex-Management auf eine „juristische Zwangsvollstreckung“ eingereicht worden. Betroffen wären fünf Häuser, die Depp alleine in Los Angeles besitzen soll.

Die Anschuldigungen gegen den Schauspieler sind nicht neu. Schon seit über einem Jahr sollen sich Depp und seine ehemaligen Business-Partner von TMG (The Management Group) gegenseitig Anschuldigungen an den Kopf werfen. Der Star habe gar eine Klage über 25 Millionen Dollar eingereicht, wegen – in seinen Augen – rufschädigenden Behauptungen der Gegenseite. Nun also folgte offenbar die gerichtliche Retourkutsche, die Depp zum Verkauf der fünf Anwesen zwingen soll.

Schwere Vorwürfe

Doch wie kam es zu dem teuren Zerwürfnis? Angeblich habe TMG dem einstigen Schützling im Jahr 2012 einen Kredit über fünf Millionen Dollar gegeben. Damit habe man versucht, „Depp vor einem öffentlichen und vernichtenden finanziellen Kollaps zu bewahren“, zitiert die Seite aus einem Schreiben. „Zumindest zu dieser Zeit“ sei Depp sehr dankbar dafür gewesen. „Jedoch, in Depps selbstzentrierter Welt, bleibt keine gute Tat unbestraft“, zitiert die Seite einen persönlichen Angriff auf den Mimen.

Inzwischen hat Depps Anwalt Adam Waldman der US-Seite „People“ ein Statement zu der unschönen Schlammschlacht geliefert. „Das heutige, unangebrachte Gesuch auf Zwangsvollstreckung ist der neueste Versuch (…), um Herrn Depp einzuschüchtern, damit er seine Klage fallen lässt.“ Auf die Frage, ob sich der Schauspieler Sorgen um seine Anwesen machen müsste, habe Waldman geantwortet: „Natürlich nicht, das wissen sie auch. Wir werden gegen diesen neuen Publicity-Stunt Maßnahmen ergreifen.“

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