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© Globe-Photos/imagecollect.com

Model und Weltmeister Magnus Carlsen: So tickt der Mozart des Schachs

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Denkt man an Schach, formt sich unwillkürlich ein Bild vor dem inneren Auge. Ein Bild von zwei grübelnden, alten Herren, die mit einer Engelsgeduld ihre nächsten Züge planen. Doch ausgerechnet ein junger Kerl, der so gar nicht in dieses Klischee passen will, steht seit Jahren an der Spitze des „Spiels der Könige“: Magnus Carlsen, alter und neuer Schachweltmeister aus Norwegen. Doch wie tickt der als „Mozart des Schachs“ titulierte Mann, der erst am 30. November seinen 26. Geburtstag feierte und sich am selben Tag mit dem dritten Weltmeistertitel beschenkte?

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Lange dauerte es nicht, ehe die erstaunlichen Fähigkeiten des in der norwegischen Stadt Tønsberg geborenen Carlsen entdeckt wurden. So geht aus dem Buch „Wonderboy“ hervor, welches sein Trainer und Mentor Simen Agdestein über ihn schrieb, dass der spätere Schachweltmeister bereits als Kleinkind seine Umwelt in Staunen versetzte. Im Alter von zwei Jahren soll er bereits in der Lage gewesen sein, komplexe Puzzle-Spiele zu lösen.

Bis er seine heutige Paradedisziplin meisterte, ließ er sich aber noch etwas Zeit – erst mit fünf Jahren begann er, seine Kontrahenten reihenweise Schachmatt zu setzten. Als 13-Jähriger stieg er schließlich in die illustre Riege der Schach-Großmeister auf – als Zweitjüngster der Geschichte.

Das Model

Weil sein messerscharfer Verstand aber gemeinsam mit gutem Aussehen und einem jugendlichen Charme daherkommt, limitieren sich Carlsens Talente nicht nur auf das Schachbrett. In diversen US-Medien gab man ihm den Spitznamen „Justin Bieber des Schachs“, damals nicht zuletzt wegen ähnlicher Frisuren. Ganz abwegig ist dieser Vergleich aber nicht, schließlich konnte sich Carlsen wie Bieber auch als Model beweisen: 2010 erhielt er einen Vertrag als Werbegesicht beim niederländischen Bekleidungs-Hersteller G-Star.

Der Geschäftsmann

Dass Carlsen auch ein Näschen für gute geschäftliche Schachzüge hat, bewies er sogar noch ein Jahr vor dem Model-Vertrag, also mit gerade einmal 19 Jahren. Unter dem Namen „Magnuschess“ betreibt er seither nämlich eine ausgesprochen lukrative Vermarktungsfirma. Laut der „New York Times“ belief sich sein Jahreseinkommen 2012 auf stattliche 1,2 Millionen US-Dollar. Weniger dürfte es seither nicht geworden sein!

Der Virtuose

Bleibt noch die letzte Frage nach Carlsens zweitem Spitznamen: „Der Mozart des Schachs“. Diesen Titel machte Filmemacher Benjamin Ree 2016 weltberühmt. In seiner Dokumentation „Magnus – Der Mozart des Schachs“ begleitete ihn der Regisseur über einen Zeitrahmen von zehn Jahren bis hin zu seinem ersten Weltmeistertitel 2013. Die Europapremiere feierte der Film übrigens beim Filmfest München, am 10. November lief er auch in den deutschen Kinos an.

(stk/spot)

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