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© imago/Future Image

Robert Smith: Fünf Fakten über den „The Cure“-Sänger

Wusstest Du schon...

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Die große Welt-Tournee von The Cure („Friday I’m in Love“) macht derzeit auch in Deutschland halt. In Hamburg gaben sich die Männer um Mastermind Robert Smith (57) bereits gestern die Ehre, es folgen noch Berlin, München, Stuttgart, Frankfurt, Leipzig und Köln. Doch auch wenn der Zahn der Zeit an Smith und seine Kollegen nagt: Die Faszination von The Cure und Robert Smith ist bei Alt und Jung bis heute nahezu ungebrochen. Erfahren Sie hier fünf interessante Fakten über Robert Smith.

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Extreme Flugangst

Robert Smith leidet unter mehreren Phobien. Im berühmten Video zu „Lullaby“ wird er von einer Spinne gefressen. Eine bewusst gewählte Szenerie, da er unter Arachnophobie leidet. Außerdem hat er panische Angst vor dem Fliegen. Fast alle Strecken legt die Band mit dem Bus zurück, fuhren einst sogar mit dem Schiff nach Übersee zu einer USA-Tour. Erst eine Petition mit 38.000 Unterschriften australischer Fans konnte ihn vor vielen Jahren bewegen, nach Down Under zu kommen. Der Legende nach habe Smith vor dem Boarding fünf Brandys getrunken und Schlaftabletten geschluckt, um seine Angst zu betäuben.

Verheiratet mit seiner Jugendliebe

Robert Smith gilt immer noch als Sex-Symbol. Der Musiker hat – trotz seines fortgeschrittenen Alters und nicht mehr taufrischen Aussehens – immer noch ausreichend viele Groupies. Übrigens sowohl in der Damenwelt als auch in der Schwulenszene. Doch ihm selbst war das schon immer ziemlich egal: Bereits 1988 heiratete er seine Jugendliebe Mary Poole (58). Das kinderlose Paar lebt skandalfrei und fernab der Klatschspalten in seinem Heimatdörfchen Crawley ein nahezu spießiges Leben. Übrigens: Seinen berühmten „Lovesong“ widmete Smith seiner Mary.

Er will mit Gothic nichts am Hut haben

The Cure ist die bekannteste Gothic-Band der Welt. Diesen Satz würden wohl die Allermeisten so unterschreiben. Smith selbst will damit aber überhaupt nichts zu tun haben. Er sieht sich als Kind der Postpunk-Bewegung. The Cure und Gothic sei immer ein Missverständnis gewesen. In einem Interview sagte Smith einst: „Wir haben uns nie zu dieser Szene dazugehörig gefühlt.“ Dennoch pilgern bis heute Gothic-Jünger aus aller Welt auf die Konzerte von The Cure.

Warum schminkt er sich immer?

Auch wenn Smith selbst kein Gothic-Anhänger ist, sein Äußeres erinnert stark daran. Meist schwarz gekleidet, umrandet er zudem die Augen mit schwarzem Kajal, legt üppigen, roten Lippenstift auf und toupiert sich die Haare. In den Anfangszeiten trat er noch ohne Make-up auf, das änderte sich Ende der 1970er-Jahre. Es sei ein theatralisches Mittel für die Bühne, gab er bekannt. „Ich fand mein Gesicht nichtssagend und leer“, sagte Smith vor einigen Jahren der „Süddeutschen Zeitung“. Im privaten Bereich kommt dieser Stil allerdings für ihn nicht in Frage: „Ich schminke mich natürlich nicht, um einen Spaziergang am Strand zu machen.“

Seine größten Erfolge

Die erste The-Cure-Platte kam bereits 1979 auf den Markt. „Three Imaginary Boys“ kam allerdings nur auf den 44. Platz der britischen Album-Charts. Der große Durchbruch gelang ihnen spätestens Ende der 1980er-Jahre mit dem Album „Disintegration“, das in Deutschland sogar auf Platz zwei kletterte. Sein bisher einziges Nummer-eins-Album schuf Smith mit seinen Kollegen im Jahr 1992: „Wish“ schaffte es in Großbritannien und in Australien auf die Top-Position. Übrigens: Trotz Hymnen wie „Boys Don’t Cry“, „Friday I’m in Love“, „Lullaby“, „Lovesong“ oder „Love Cats“ gelang ihnen nie der Sprung auf Platz eins der Single-Charts.

(dr/spot)

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