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Roland Emmerich – Outing erst in Hollywood

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Filmemacher Roland Emmerich (60, „White House Down“) ist sonst für opulentes Actionkino bekannt, in „Stonewall“ widmet er sich jedoch einem ernsten Thema: Dem Aufstand in der New Yorker Christopher Street im Jahr 1969, mit dem sich Homosexuelle, Transmänner und -Frauen erstmals gegen die Polizeiwillkür wehrten. Im Mittelpunkt steht eine fiktive Figur, der junge Danny Winters (Jeremy Irvine) – ein Junge vom Land, der seine Homosexualität lange verborgen hält. Danny hat viel von Emmerich selbst, wie der Regisseur dem Magazin „Stern“ erzählt.

Zur Zeit der Aufstände war Emmerich selbst 14 Jahre alt, lebte in einer schwäbischen Kleinstadt und konnte dort mit niemandem über seine Gefühle reden. „Schon gar nicht mit den Kumpels“, sagt er dem Magazin. „Ich hatte Angst, dass sie mich verachten würden. Ich war unheimlich einsam.“ Seine Eltern hätten nie ein Problem mit seiner Homosexualität gehabt, offen sprechen konnte er mit ihnen allerdings auch nicht: „Es gab diese stillschweigende Übereinkunft, dass es halt so ist, wie es ist, aber es wird nicht an die große Glocke gehängt.“

Auch in den Anfangszeiten seiner Filmkarriere in Deutschland outete sich Emmerich nicht – aus Angst, in die falsche Schublade gesteckt zu werden. „Ich träumte davon, Filme zu machen wie Steven Spielberg und George Lucas, und es hätte geheißen: Der schwule Regisseur, der sich mal in einem anderen Genre versucht… Meine Freunde wussten Bescheid, nicht aber die Öffentlichkeit.“ Das änderte sich erst nach Emmerichs Umzug nach Hollywood. Dort „traf ich viele Regiekollegen, die offen schwul waren, und ich habe mir gesagt, wenn Joel Schumacher so entspannt damit umgeht, kann ich das auch“, berichtet der Filmemacher dem „Stern“ weiter.

Heute ist Emmerich mit dem Musiker Omar De Soto (27) zusammen. Obwohl in den USA inzwischen die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt ist, ist eine Hochzeit für die beiden vorerst noch kein Thema. „Wir sind jetzt sechs Jahre zusammen und ich werde ständig gefragt, ob wir heiraten und Kinder haben wollen. Kinder! Omar ist doch fast selbst noch eines“, sagt Emmerich. „Außerdem komme ich aus einer Generation, für die Heiraten irgendwie uncool ist.“

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Kommentare

  • Anon

    Geschrieben am 17. November 2015

    Antworten

    Ja, weil alles eben schon mal da war, alles schon mal erzählt wurde – deswegen rücken eben die Menschen aus dem Hintergrund nach vorne denn sie sind es ja auch, die diese Werke einzigartig machen…

  • Anonymous

    Geschrieben am 12. November 2015

    Antworten

    Man kann sich das kaum mehr vorstellen wie es damals war aber heute wird alles Medial breitgetreten. Ich verstehe grad nicht wieso jeder sich so in den Fokus der Medien drängelt . Werbung für einen Film war echt mal anders. Da war die Geschichte und der Film wichtig und jetzt ist alles andere wichtiger….

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