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© Universal Music

Rolling Stones: Verneigen sie sich ein letztes Mal vor ihren Wurzeln?

Wusstest Du schon...

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Fifty Shades Of Grey – so peinlich waren die Sex-Szenen

Seit über zehn Jahren haben die Fans keine neue Musik der Rolling Stones mehr zu hören bekommen. Jetzt kommt mit „Blue & Lonesome“ endlich ein neues Studio-Album auf den Markt. Doch darauf sind nur Cover-Versionen alter Blues-Klassiker. Wozu, könnte man jetzt kritisch fragen. Doch wie so oft, wenn Musiker und Bands Cover-Alben veröffentlichen, wollen sich auch die Stones damit vor den Ikonen ihrer Jugend verneigen und gleichzeitig an ihre eigenen Anfangstage als Blues-Combo anknüpfen. So stellt es jedenfalls das Label dar.

Das legt natürlich die Vermutung nahe, dass das Zurückkehren zu den eigenen Wurzeln den Kreis gewissermaßen schließen soll; es vielleicht sogar der letzte Rückblick auf die Anfänge vor dem endgültigen Abschied sein soll? So unkte es zumindest vorab durch den Feuilleton-Wald im Netz. Sicher, die jüngsten sind sie nicht mehr, aber zumindest live liefern Mick Jagger (73), Keith Richards (72), Charlie Watts (75) und der Jüngste im Bunde, Ronnie Wood (65), immer noch ab – persönlicher Krankenschwestern sei Dank.

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Völlig ohne Schnickschnack

Dennoch, auch wenn keine wirklich neue Musik auf dem 23. Studio-Album der Rolling Stones zu hören ist, es funktioniert wunderbar. Der an nur drei Tagen in London aufgenommene Longplayer, der ohne jegliche Nachbearbeitung und ohne jegliche Over-Dubs auskommen muss, ist so roh, ungeschliffen und dreckig, dass es in Zeiten überproduzierter Monster-Alben eine wahre Freude ist. Dass es keine großen Experimente darauf gibt, muss man eigentlich nicht extra erwähnen.

Stattdessen veredelt Mick Jagger mit seinem Mundharmonika-Skills gekonnt Songs wie „Just Your Fool“ (im Original von Little Walter) oder „I Gotta Go“ (ebenfalls von Little Walter). Egal, ob schneller, oder mehr Up-Tempo, man hört, dass die Band Freude daran hatte, Songs von Musikern wie Jimmy Reed, Willie Dixon, Eddie Taylor, Howlin‘ Wolf und besagtem Little Walter ihren Stempel aufzudrücken. Obendrein ist auf „Blue & Lonesome“ auch der alte Stones-Freund Eric Clapton (71, „Forever Man“) zu hören – der arbeitete zufälligerweise gerade im Studio nebenan an seinem eigenen neuen Album…

(rto/spot)

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