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Vin Diesel: Der Macho mit ausgeprägtem Familiensinn

Wusstest Du schon...

Verlierer des Tages

Happy Birthday, Vin Diesel! Der Schauspieler feiert am 18. Juli seinen 50. Geburtstag. Seinen Ehrentag teilt er sich mit seinem Zwillingsbruder Paul, mit dem er schon etwas vorgefeiert hat. Beim Brunch tauchten aber auch prominente Freunde auf: zum Beispiel Ruby Rose (31), sein Co-Star aus „xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“ oder Nathalie Emmanuel (28), die in der „Fast & Furious“-Reihe mitspielt. „Ich bin gesegnet, wirklich magische Leute in meinem Leben zu haben“, schreibt Diesel zu einem kleinen Instagram-Video, in dem die beiden Damen an seiner Seite zu sehen sind.

Denn auch wenn der Action-Held den typischen Macho auf der Leinwand verkörpert – ein Muskelpaket, das schnelle Schlitten fährt, coole Sprüche auf Lager hat und heiße Ladys datet – hat er ein großes Herz. Bei ihm dreht sich alles um die Familie, und die muss nicht blutsverwandt sein. Seine Bruderschaft mit dem verstorbenen Paul Walker (1973-2013) hat aus einer Filmreihe, die am Ende zu sein schien, eine weltweit florierende Franchise gemacht, die Millionen in die Kinokassen spült…

Die Anfänge

Angefangen hat alles für Vin Diesel, der als Mark Sinclair geboren wurde und in New York aufwuchs, mit einem kleinen Film. Für „Multi-Facial“ schrieb er das Drehbuch, führte Regie und stand als Hauptdarsteller Mike vor der Kamera. Das autobiografische Werk, das 20 Minuten umfasst, handelt von Diesels Frustration bei der Jobsuche als Schauspieler. Sogar in Cannes wurde der Kurzfilm im Jahr 1995 gezeigt. Als Regie-Legende Steven Spielberg (70) das Werk sah, engagierte er Diesel für seinen Film „Der Soldat James Ryan“ (1998).

2001 folgte „The Fast and the Furious“ an der Seite von Paul Walker. Dann wurde er als Xander Cage im Action-Kracher „xXx – Triple X“ (2002) gecastet und als Richard B. Riddick im Sci-Fi-Kracher „Riddick: Chroniken eines Kriegers“ (2004) verpflichtet. Doch die Rolle des Kleinkriminellen und Auto-Gotts Dominic „Dom“ Toretto blieb an ihm haften. Vor allem seine Dynamik mit Walker alias Undercover-Cop Brian O’Conner faszinierte das Publikum. Die beiden Stars konnten nicht unterschiedlicher sein, doch sie definierten Bruderschaft neu…

Die Saga nimmt ihren Lauf

Während Paul Walker bei „2 Fast 2 Furious“ (2003) mitwirkte und als Partner Tyrese Gibson (38) an seiner Seite hatte, tauchte Diesel am Ende von „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ (2006) wieder auf. Acht Jahre nach dem ersten Teil wurde der Original-Cast in „Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.“ (2009) wieder vereint. Und das Konzept ging auf. Mit der Geschichte, die die Figuren verbindet und der Familie, die die Schauspieler abseits der Kamera haben, wurde ein weltweites Phänomen geschaffen. Weitere Teile folgten, doch die Saga wurde von einer Tragödie erschüttert…

Ein globaler Hit

Zusätzliche Star-Power liefert seit „Fast & Furious Five“ (2011) Dwayne „The Rock“ Johnson (45), seit „Fast & Furious 6“ ist Jason Statham (49) zudem mit dabei. Während die Dreharbeiten zum siebten Teil der Filmreihe noch nicht abgeschlossen waren, passierte das Unfassbare: Paul Walker kam am 30. November 2013 bei einem tragischen Autounfall ums Leben. Er saß mit seinem Freund, dem Autorennfahrer Roger Rodas, in einem Porsche, als dieser bei überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen verlor. Beide starben am Unfallort. Der Schock saß tief, die Produktion wurde ausgesetzt.

Mit Hilfe von Walkers Brüdern Caleb und Cody wurde der Film vollendet – und nahm 2015 über 1,5 Milliarden US-Dollar ein. Die Single „See You Again“ von Wiz Khalifa feat. Charlie Puth wurde zum Welthit und eines ist sicher: Paul Walker bleibt unvergessen. Er stirbt auch nicht den Filmtod, sondern wird elegant aus der Geschichte geschrieben. Seine Figur lebt somit in der Saga weiter. Es wäre der perfekte Abschluss für die Filmreihe gewesen, doch das Konzept funktioniert einfach zu gut. Teil acht dominierte auch ohne Walker im April 2017 die weltweiten Kinokassen, Teil neun und zehn folgen 2019 und 2021. Allerdings fehlt nun etwas im Kosmos von „Fast & Furious“.

Die Basis der Familie existiert nach wie vor, denn Diesel sagte als Dom einmal, dass er keine Freunde habe, sondern nur Familienmitglieder. Doch das Duo Diesel-Walker war etwas Besonderes. Das weiß auch Diesel selbst. Er nannte seine Tochter, die 2015 auf die Welt kam, Pauline, nach seinem ehemaligen Co-Star. Immer wieder erinnert er auch auf seinen Social-Media-Accounts an Pablo, wie er Walker nannte. Ihre Bruderschaft lebt somit nicht nur in den Filmen weiter. Action-Held Vin hat eben ein großes Herz, das sein für die Leinwand angenommenes Macho-Image auskontert und weswegen ihn seine Fans noch mehr lieben.

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