Ania Niedieck kündigt neue AWZ-Story an: "Zieht euch warm an"
Erzählt hat die Schauspielerin es in der Jubiläumsfolge ihres Podcasts „Blondie Spritz“ zu 20 Jahren „Alles was zählt“ — geplant ist die Geschichte bis Anfang nächsten Jahres.
Seit 16 Jahren spielt Ania Niedieck bei „Alles was zählt“ die Isabelle Steinkamp/Reichenbach — und für die Figur kommt jetzt etwas Größeres. In Folge 28 ihres Podcasts „Blondie Spritz“, den sie mit dem RTL-Marketing- und Internetexperten Phil Pauls („Punkt 12“) aufnimmt, stößt sie auf 20 Jahre der RTL-Serie an und macht ihren Zuschauern Appetit: „Zieht euch warm an.“
Dass es schon 16 Jahre sind, kann Niedieck selbst kaum fassen: „Das fühlt sich an, als wäre es gestern. Okay, das ist gelogen. Es fühlt sich an, als wäre ich vielleicht zehn Jahre dabei. Aber 16 Jahre.“ In der Jubiläumsfolge nimmt sie die Hörer mit hinter die Kulissen.
"Ein Sechser im Lotto" — und eine Story bis ins neue Jahr
Kein Drehtag gleicht dem anderen, sagt Ania Niedieck — auch weil Kolleginnen und Kollegen kommen und gehen und sich die Geschichten immer wieder neu entwickeln. Die Rolle sei für sie ein Glücksfall: „Es ist für mich wirklich ein Sechser im Lotto und echter Traumjob.“ Besonders schätzt sie an ihrer Figur, dass die nicht abwartet, sondern handelt: „Isabelle ist ja eine Macherin.“
Als Zuschauer nach ihrer Zukunft in der Serie fragen, wird sie konkret, ohne konkret zu werden: Ihre kommende Geschichte sei bereits bis Anfang des nächsten Jahres geplant. „Ich weiß nicht, ob ich eine Geschichte schon mal so geil fand, wenn ich ehrlich bin.“
Die Leiche im Beton und der Gag "Schlimm, schlimm, schlimm"
Zur Sprache kommen auch die legendären Momente der Serie: etwa die Geschichte, in der Isabelle gemeinsam mit ihren Freundinnen eine Leiche verschwinden lassen musste. Als sich der vermeintlich sichere Betonboden später wieder öffnete, war der Schock groß — und ein interner Running Gag geboren: „Schlimm, schlimm, schlimm.“
Mit einem Irrtum räumt Niedieck bei der Gelegenheit auch auf. Ihre Rolle war Eiskunstläuferin, sie selbst ist es nicht: „Ich kann so ein bisschen von A nach B.“ Für die aufwendigen Szenen stand ihr ein Double zur Seite — „mit Perücke“.
Vom Kinospot ins Ensemble
Persönlich wird Ania Niedieck, als sie auf ihren eigenen Weg zur Serie zurückblickt: Noch vor ihrem Einstieg war sie in einer Kinowerbung zum damaligen Serienstart zu sehen. Dass sie später selbst zum Ensemble gehören würde, hätte sie nicht erwartet. Die lange Zusammenarbeit habe sie auch privat geprägt — während ihrer beiden Schwangerschaften hielt die Produktion ihr den Platz frei: „Da war nie Druck hinter, und das ist einfach alles immer total schön und respektvoll gelaufen.“
„Blondie Spritz“ ist der wöchentliche Feierabend-Podcast von Ania Niedieck und Phil Pauls — ein Mix aus persönlichen Anekdoten, klaren Meinungen und jeder Menge Selbstironie. Neue Folgen erscheinen donnerstags auf allen gängigen Plattformen.