"Die Nacht von Sevilla": Peter Lohmeyer mit Toni Schumacher im Residenztheater

Das WM-Halbfinale von 1982 als Theaterstück, am 7. Oktober in München — danach sprechen Karl-Heinz Rummenigge und Pierre Littbarski auf dem Podium.

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Drei Männer an einem Tisch voller Mikrofone auf einer Theaterbühne
Peter Lohmeyer, Toni Schumacher und Autor Manuel Neukirchner bei "Die Nacht von Sevilla". Foto: Carsten Kobow

Das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich am 8. Juli 1982 in Sevilla gilt als Jahrhundertspiel: der Zusammenprall von Torhüter Toni Schumacher mit Patrick Battiston, die Verlängerung, das erste Elfmeterschießen einer Weltmeisterschaft, am Ende 8:7 für Deutschland. Autor Manuel Neukirchner hat daraus das dokumentarische Theaterstück „Die Nacht von Sevilla“ gemacht — am Mittwoch, 7. Oktober, kommt es um 20 Uhr ins Residenztheater München.

Wie bei der ausverkauften Premierentour 2024 übernimmt Schauspieler Peter Lohmeyer in der multimedialen Leseinszenierung alle Rollen. Unterstützt wird er vom tragischen Helden des Abends selbst: Toni Schumacher legt im Schlussmonolog seine Sicht auf das Spiel dar, in dem er durch den Zusammenstoß mit Battiston und seine Paraden im Elfmeterschießen gleich mehrfach im Mittelpunkt stand.

Rummenigge und Littbarski auf dem Podium

Nach der Vorstellung kommen zwei weitere Zeitzeugen auf die Bühne. Im Publikumsgespräch sprechen mit Toni Schumacher:

  • Karl-Heinz Rummenigge, Kapitän der WM-Mannschaft von 1982
  • Pierre Littbarski, überragender Spieler dieses Halbfinals

Moderiert wird das Gespräch von Markus Othmer (BR). Weltmeister Paul Breitner, selbst Zeitzeuge, urteilt über das Stück: „Dieses Theaterstück ist unterhaltsam, hochgradig spannend und mindestens so gut wie die mehr als zwei Stunden im Stadion von Sevilla.“


Mittwoch, 7. Oktober, 20 Uhr im Residenztheater

„Die Nacht von Sevilla“, Fußballdrama in fünf Akten von Manuel Neukirchner, mit Peter Lohmeyer und Harald „Toni“ Schumacher, ist am Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 20 Uhr im Residenztheater München zu sehen; Karten gibt es im Vorverkauf. Das Stück ist ein Gemeinschaftsprojekt der Essener Brost-Stiftung, die die Produktion hauptsächlich fördert, und des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund.