> ## Content Index
> Fetch the complete content index at: https://www.viply.de/llms.txt
> Use this file to discover other available public pages before exploring further.

# Texas Patti über ihren ersten Pornodreh: "Ich war komplett überfordert"
- URL: https://www.viply.de/exklusiv/texas-patti-ueber-ihren-ersten-pornodreh/
- Published: 2026-09-22T12:20:50.000Z
- Updated: 2026-09-22T12:20:50.000Z
- Description: Urlaub genommen, aufwendig geschminkt, am Set wieder abgeschminkt — und dann stand Conny Dachs vor ihr. Trotzdem wurde der Tag zum Start ihrer Karriere.
- Author: Redaktion
- Tags: Exklusiv

[Texas Patti](https://www.bestfans.com/texaspatti) gehört heute zu den bekanntesten deutschen Erotikdarstellerinnen, einem breiteren Publikum wurde sie mit der RTL-Zwei-Dokureihe „Texas Patti – Mein Leben am Höhepunkt“ bekannt. Ihr Einstieg verlief allerdings alles andere als souverän. An ihren ersten professionellen Pornodreh erinnert sich die 44-Jährige, die bürgerlich Bettina Habig heißt, mit einem Wort: „Katastrophal.“

Für den Dreh hatte sie sich eigens Urlaub genommen und sich aufwendig geschminkt. Am Set schminkte die Maskenbildnerin sie wieder komplett ab, dann stand Erotikstar Conny Dachs vor ihr. Genießen konnte sie den Tag nicht, zum Startpunkt ihrer Karriere wurde er trotzdem.

![](https://storage.ghost.io/c/d6/ae/d6ae43ba-3363-4e94-874e-b0f9dcbade8e/content/images/2026/09/Texas-Patti.jpg)

Foto: BestFans

Im Interview mit dem Magazin „BestFans Insider“ spricht **Texas Patti** über ihren ersten Dreh, den Weg von der Zahnarztpraxis in die Erotikbranche, [die Entstehung ihres Künstlernamens](https://www.viply.de/exklusiv/bennifer-aus-muenster-wie-texas-patti-zu-ihrem-legendaeren-kuenstlernamen-kam/) und ihre Auswanderung in die USA:

***Patti, wie lief eigentlich dein erster Profi-Dreh?***

Katastrophal. Wirklich. Ich war komplett überfordert. Ich hatte mir Urlaub genommen, mein Make-up völlig übertrieben und wollte bloß nicht dumm wirken.

Dann kam die Make-up-Artistin rein, schaute mich an und sagte ganz lieb: „Das ist total hübsch geschminkt. Ich würde das nur noch mal ein bisschen korrigieren.“ Sie hat mich komplett abgeschminkt. Wirklich komplett. Dann stand plötzlich Conny Dachs vor mir. Für mich damals eine absolute Legende. Und ich saß da wie ein verschrecktes Reh. Das Einzige, woran ich mich noch erinnere: Der Kameramann sagte ständig, ich solle beim Reden nicht in die Kamera schauen. Und ich habe natürlich permanent genau das gemacht. Ich habe den Sex damals überhaupt nicht genießen können. Aber als ich danach das Geld in der Hand hatte und vom Set gegangen bin, fühlte ich mich wie eine Königin. Da wusste ich: Ich will das nochmal machen.

***Du sprichst sehr offen über Sex. Was können Männer im Bett noch besser machen?***

Viele haben Pornos gesehen und glauben, dass sie diese kopieren und sofort komplett eskalieren müssen. Einfach mal möglichst hart losrammeln. Aber so funktioniert Sex für das weibliche Geschlecht halt nicht. Frauen sind kein Lichtschalter. Und dieses wilde Herumstochern bringt wirklich niemandem etwas. Ich empfehle, mehr auf die Reaktion zu achten, denn dann merkt man sofort, ob eine Frau etwas genießt oder nicht. Ein Vorspiel ist kein optionales Bonusmaterial: Wenn eine Frau offensichtlich nicht bereit ist und er trotzdem weitermacht, dann ist das keine Leidenschaft, sondern einfach schlecht.

***Was macht einen Mann für dich attraktiv?***

Zu hundert Prozent Humor. Ich habe mit meinem Ehemann Patrick den größten Kasper überhaupt geheiratet und liebe ihn. Natürlich schaut man auch aufs Äußere. Aber ein lustiger Mann schlägt bei mir jeden geschniegelten Modelltypen. Lachen ist viel sexier als jedes Sixpack.

***Und wie verführt man dich?***

Mit Aufmerksamkeit. Nicht mit Luxus oder teuren Taschen. Patrick bringt mir manchmal einfach Sonnenblumen mit. Oder nimmt mich spontan in den Arm und tanzt mit mir mitten in der Küche. Keine Musik. Einfach nur wir beide. Das klingt kitschig, aber genau solche Sachen verzaubern mich.

***Wie macht man Karriere in der Erotikbranche?***

Das war kein großer Masterplan. Ich habe meinen damaligen Job in der Zahnarztpraxis geliebt. Dann habe ich Patrick kennengelernt und wir waren privat viel in der Swingerwelt unterwegs. Clubs, andere Menschen, einfach offen für Erfahrungen.

Dort haben wir Paare kennengelernt, die Amateurpornos gedreht haben. Irgendwann fragte mich jemand, ob wir uns das auch vorstellen könnten. Patrick war total dagegen. Ich dachte aber: Wir sind jung, wir sind knackig, wir machen das einmal und später schauen wir uns das an. Das eine Mal hat sich dann eine Eigendynamik entwickelt. Wir landeten auf einem DVD-Cover und weitere Firmen fragten an. Parallel haben wir auf einer Amateurplattform Bilder und Videos hochgeladen, ohne am Anfang überhaupt zu verstehen, dass man damit Geld verdient. Als die erste Überweisung kam, dachte ich nur: Was zur Hölle ist das jetzt? Das Abenteuer, das wir bis heute leben, hat sozusagen direkt an unsere Tür geklopft.

***Texas Patti ist ein Name, den man nicht vergisst. Wie ist das entstanden?***

Völlig unromantisch. Patrick und ich saßen in unserer kleinen Wohnung in Münster und wussten: Bettina Habig klingt jetzt nicht unbedingt nach Erotikstar. Also brauchten wir einen Künstlernamen mit Wiedererkennungswert. Patrick dachte schon früh sehr businessmäßig und wollte etwas, das auf Bannern, Messen und Logos funktioniert. Wir sind dann in amerikanische Bundesstaaten durchgegangen. New York, New Jersey, alles zu kompliziert. Texas war kurz, stark und passte zu Stars and Stripes. Patti kam von unseren Namen: Betty und Patrick, also Patti. Zusammen wurde daraus Texas Patti.

***Warum bist du nach Amerika ausgewandert?***

Wir haben gesehen, dass die Erotikbranche in Deutschland immer kleiner wurde. Produktionen gingen zurück, Firmen verschwanden und gleichzeitig war die Stimmung nicht gut. Es gab viel Mobbing, viele Angriffe, viel Missgunst. Das geht nicht spurlos an dir vorbei, wenn du ständig online beleidigt wirst oder Menschen dich ignorieren, obwohl du direkt daneben stehst. Dann kam die Chance, zur AVN nach Amerika zu fahren. Ich kannte kaum jemanden, mein Englisch war schlecht und trotzdem habe ich plötzlich etwas erlebt, das ich so nicht kannte: Frauen haben sich gegenseitig geholfen. Eine Kollegin zeigte mir, wie man Autogramme verkauft, wie man Zahlungen annimmt, wie man Geld macht. Nicht dieses: Du bist Konkurrenz. Sondern: Wenn du wächst, wachse ich mit. Da habe ich zu Patrick gesagt: Genau das will ich. Ich will nicht auf Messen stehen und Angst haben, dass mich jemand angeht. Ich will arbeiten, Erfolg haben, unterstützt werden und andere supporten. Amerika ist nicht perfekt, aber die Möglichkeiten sind größer. Wenn du eine Frage hast, fragst du. Wenn jemand einen Tipp hat, teilt er ihn. Diese Attitude hat mich gepackt.

***Wie wichtig sind Plattformen wie BestFans heute für dein Business?***

Extrem wichtig, weil dort endlich das Model vernünftig bezahlt wird. Viele Plattformen schütten lächerlich wenig Geld aus. Dabei machen wir als Creator die komplette Arbeit. Custom-Clips zum Beispiel sind unfassbar aufwändig. Kamera aufbauen. Licht. Outfit. Make-up. Mehrere Takes. Schnitt. Die Leute sehen am Ende zehn Minuten. Aber dahinter steckt locker eine Dreiviertelstunde Arbeit oder mehr. Und deswegen bin ich auch ganz ehrlich: Ich arbeite lieber dort, wo Leistung wertgeschätzt wird. Direkte Kommunikation und faire Bezahlung – deswegen ist für mich BestFans die Zukunft der Branche. Die Menschen wollen heute nicht mehr bloß irgendeinen Pornofilm, sondern das Gefühl, einer Fantasie plötzlich ganz nah zu kommen.

---

## Das Magazin der Creator-Plattform

*Das Interview führte der „BestFans Insider“, das vierteljährlich erscheinende Print-Magazin von BestFans mit Interviews und Geschichten aus der Creator-Szene. BestFans.com ist eine deutschsprachige Creator-Plattform, auf der Content-Creator ihre Fans per Abonnement mit exklusiven, auch freizügigen Inhalten versorgen.*