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13 Nominierungen: Alles zum Oscar-Favorit „Shape of Water“

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Die 90. Academy Awards werden am 4. März 2018 in Los Angeles vergeben. Die größten Chancen auf die begehrten Trophäen hat „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“. Unglaubliche 13 Nominierungen hat der Fantasyfilm eingeheimst. In Deutschland läuft der Streifen am 15. Februar in den Kinos an. Der Oscar-Favorit im Fakten-Check.

Worum geht’s?

„Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ spielt circa im Jahr 1963 vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Amerika. Die einsame Elisa (Sally Hawkins) arbeitet in einem versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung. Sie ist stumm, gefangen in einem Leben der Stille und Isolation. Doch Elisas Leben ändert sich für immer, als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein fischartiges Wesen, das in einem Tank gefangen gehalten wird, entdecken. Was hat es mit dem geheimen Experiment auf sich?

Wer spielt mit?

Zum Cast gehört die britische Schauspielerin Sally Hawkins (41), bekannt aus Filmen wie „Happy-Go-Lucky“ oder „Maudie“. Sie spielt die stumme Elisa. Oscar-Gewinnerin Octavia Spencer (47, „The Help“) steht ihr als Putzfrau Zelda bei. Michael Shannon (43, „Nocturnal Animals“) ist als Regierungsagent Richard Strickland zu sehen, Richard Jenkins (70, „Ein Sommer in New York – The Visitor“) brilliert als Giles, Elisas Nachbar und Freund. Michael Stuhlbarg (49, „Arrival“) mimt Meeresbiologe Dr. Robert Hoffstetler. Und die Kreatur wird von Doug Jones (57, „Star Trek: Discovery“) verkörpert.

Das Genie hinter der Kamera

Regie führte Fantasy-Genie Guillermo del Toro (53), von dem auch die Originalgeschichte stammt. Das Drehbuch verfasste der gebürtige Mexikaner gemeinsam mit Vanessa Taylor. Guillermo del Toro bannte schon die Fantasie-Welten von „Pans Labyrinth“ (2006) und „Hellboy“ (2004) auf die Leinwand. Außerdem stammt von ihm der Actionkracher „Pacific Rim“ (2013) sowie der Mystery-Streifen „Crimson Peak“ (2015). Und er wirkte an den Drehbüchern zur „Hobbit“-Trilogie mit. Zum ersten Mal war Del Toro 2007 für einen Oscar nominiert, für das „Beste Originaldrehbuch“ bei „Pans Labyrinth“. Der Film gewann insgesamt drei Goldjungen.

Großartige Resonanz

Den ersten Preis staubte „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ bereits im September bei den Filmfestspielen von Venedig ab. Das Fantasy-Drama gewann die höchste Auszeichnung, den Goldenen Löwen. Bei den Golden Globes konnte sich Regisseur Guillermo del Toro den Preis für die „Beste Regie“ sichern, ebenso bei den Critics‘ Choice Awards. Dort wurde sein Werk auch als „Bester Film“ ausgezeichnet. Bei den SAG Awards mussten sich seine Darsteller den Schauspielern von „Three Billboards Outside of Ebbing, Missouri“ geschlagen geben. Doch weitere Preise könnten winken.

Bei den 90. Academy Awards ist „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ in 13 Kategorien am Start: „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Nebendarsteller“, „Beste Nebendarstellerin“, „Bestes Originaldrehbuch“, „Beste Kamera“ sowie für das Produktionsdesign, die Kostüme, die Musik, den Schnitt von Film und Sound sowie für „Best Sound Mixing“. Noch ehe die Oscars am 4. März vergeben werden, kann der Film auch bei den BAFTAs abräumen. Hier hagelte es 12 Nominierungen. Der britische Filmpreis wird am 18. Februar verliehen.

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