Adam Lambert denkt nicht, dass Freddie Mercury seine Sexualität geheim gehalten hat.
Der Sänger ist derzeit mit den Gründungsmitgliedern von Queen, Brian May und Roger Taylor, auf Tour und gibt die Songs der Kultband zum Besten. Dabei möchte er jedoch nicht den verstorbenen Frontmann Freddie Mercury ersetzen, der als Musiklegende in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Außerdem verrät der Musiker nun in einem Interview mit ‚Attitude‘, dass der Frontmann immer so offen mit seiner Sexualität gewesen wäre, wie es ihm möglich war. "Ich weiß nicht, wie sehr sich Freddie versteckt hat. Es war eine andere Zeit, in der das Thema nicht einmal in den Medien diskutiert werden durfte. […] Es gibt Interviews, in denen er gefragt wurde, ob er schwul war und er scherzte nur ‚Klar, ich bin schwul wie eine Narzisse… wie eine Narzisse‘. Ich weiß nicht, ob sie es deswegen nicht ernst genommen haben, weil er so leichtfertig damit umgegangen ist. Aber er hat nie gesagt ‚Nein, ich bin nicht schwul!’", erklärt Lambert.

Lambert tritt als Tourmitglied von Queen in sehr große Fußstapfen. Mercury, der 1991 tragischerweise im Alter von nur 45 Jahren verstarb, hat eine große Lücke hinterlassen. Daher kam dem Musiker auch der Rat der übrigen Bandmitglieder gerade recht. Sie rieten ihm: "Sei du selbst und versuche, Freddie nicht nachzuahmen. Zu Beginn habe ich versucht, dieselben Noten zu treffen, aber dann habe ich gelernt, dass ich die Songs so singen muss, wie es für mich passt und wie es mein Style ist."