Ob sie nun dick oder dünn sind – das ist ihre Sache: Sängerin Adele (33) hat wenig Interesse, sich Gedanken darüber zu machen, was ihr Gewichtsverlust bei einigen Fans ausgelöst hat.

Überhaupt nicht schockiert

Die Welt hatte schon geschockt reagiert, als sich die Britin sehr verschlankt gezeigt hatte. Über vierzig Kilo hatte die Mutter eines Sohnes abgenommen. Wie andere darauf reagieren, hat sie wenig interessiert. "Mein Körper wurde meine gesamte Karriere ins Visier genommen. Bin ich zu dick oder zu dünn. Bin ich heiß oder nicht oder was auch immer", merkte die Musikerin im Interview mit Oprah Winfrey an. "Ich habe nie wie ihres Körpers zu anderen Leuten aufgeschaut. Ich war damals körperpositiv und bis es heute noch." Dass nun einige Leute, die nicht abgenommen haben, sich angegriffen fühlen, sei bedauerlich, aber nicht ihre Sache. "Es ist nicht mein Job, dass sich die Leute mit ihrem eigenen Körper wohlfühlen. Es tut mir leid, dass Leute sich deshalb schlecht gefühlt haben, aber es ist wirklich nicht mein Job."

Adele hat wegen ihrer Angstzustände Sport gemacht

Der Superstar betonte auch, dass nicht Gewichtsverlust der Hauptgrund für das Sportprogramm war, sondern die psychische Verfassung. Die Trennung von ihrem Mann Simon Konecki und die damit verbundene Zerstörung des Familientraums für ihren Sohn Angelo habe ihr schwer zugesetzt. "Mein Sportprogramm hatte viel mit meinen Angstzuständen zu tun", gab sich die Grammy-Gewinnerin offen und ehrlich. "Ich hatte furchtbare Angstattacken, nachdem ich meinen Mann verlassen hatte. Ich war konfus und hatte das Gefühl, überhaupt keine Kontrolle über meinen Körper zu haben." Und so begann für Adele der Tag im Sportstudio – das brachte ihr ein Stück geistige, aber auch körperliche Gesundheit zurück.

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