Alec Baldwin glaubte, die Waffe mit der er versehentlich eine Kamerafrau erschoss, sei sicher.

Am Set des Westernstreifens ‚Rust‘ kam es am Donnerstag (21. Oktober) zu einem tödlichen Unfall. Der 63-jährige Schauspieler erschoss die Kamerafrau Halyna Hutchins mit einer Waffe, die ihm kurz zuvor von einem Regieassistenten übergeben wurde. Wie die ‚New York Times‘ jetzt berichtet, war Baldwin gesagt geworden, dass die Pistole sicher sei. In einer der Zeitung vorliegenden eidesstattlichen Versicherung des Polizeibeamten Joel Cano steht zu lesen, dass der Regieassistent „Cold Gun“ (Deutsch: Kalte Waffe) gerufen habe. Dies sei am Set ein bekannter Hinweis darauf, dass die entsprechende Kanone nicht geladen sei. Den Berichten zufolge habe der zuständige Waffenmeister drei Pistolen vorbereitet, die dann auf einem Wagen für den Dreh bereitstanden.



Wie der Detective in seinem Schreiben weiter ausführt, war auch dem Regieassistenten nicht bewusst, dass die Waffe scharf war. Als Baldwin dann abdrückte, traf die Kugel die 42-jährige Cinematografin, die später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Baldwin veröffentlichte einen Tag nach dem Vorfall ein Statement auf Twitter, in dem er schrieb: „Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, wie schockiert und traurig ich über den tragischen Unfall bin, der Halyna Hutchins das Leben kostete, eine Ehefrau, Mutter und zutiefst bewunderte Kollegen von uns allen. Ich kooperiere voll und ganz mit den polizeilichen Ermittlungen, um herauszufinden, wie diese Tragödie passieren konnte. Ich bin ebenfalls in Kontakt mit ihrem Ehemann, um ihn und die Familie zu unterstützen. Mein Herz weint für ihren Mann, den gemeinsamen Sohn und all die, die Halyna kannten und liebten.“

©Bilder:BANG Media International – Alec Baldwin September 2019 Photoshot