Alex Turner gesteht, dass er bei der Arbeit am neuen Arctic Monkeys-Album an einer massiven Schreibblockade litt.
Am Freitag (11. Mai) brachten die britischen Indierocker endlich ihre neue Platte ‚Tranquility Base Hotel + Casino‘ heraus. Ganze fünf Jahre mussten die Fans auf den Nachfolger von ‚AM‘ warten und wie der Frontmann gesteht, hätte es auch gut und gerne noch etwas länger dauern können, da er erst seine kreativen Blockaden überwinden musste. "Es gab eine Zeit, in der ich auf meinem Bett im Haus meiner Mutter saß und an meiner Akustikgitarre zupfte. Wie bei der erste Platte, ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich dafür gebraucht habe, aber es kommt mir so vor, als ob sie innerhalb einer Woche erscheinen hätte können. Damals musste ich keinen Weg finden, um mich selbst dazu zu bringen, eine Idee zu vervollständigen", offenbart der Sänger.

Im Interview mit ‚Beats 1‘ fügt der ‚Crying Lightning‘-Hitmacher hinzu, dass diese Zeiten leider vorbei sind: "Aber jetzt scheint es so zu sein und die Herausforderung besteht darin, mich selbst mit einem Trick dazu zu bringen, eine Idee zu haben und weiterzuverfolgen." Die Aufnahmen an diesem Album seien viel härter gewesen als alle vergangenen: "Wir standen alle mit Instrumenten und vertrauten Objekten im Raum: dieselben Gitarren, die wir zuvor benutzt hatten und die Ausrüstung, die wir auf Tour mitgenommen hatten. Ich war aufgeregt, mit den Jungs hier zu sein. Wir hatten definitiv eine tolle Zeit, aber es erschien mir nicht als der richtige Weg, [das neue Album] zu machen und ich musste einen Trick finden, damit ich hineinfand."