All Saints hassen es, nach ihrem Aussehen beurteilt zu werden

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All Saints wurden wie "Objekte" behandelt.
Die ‚Pure Shores‘-Hitmacher, bestehend aus den Schwestern Natalie und Nicole Appleton sowie Melanie Blatt und Shaznay Lewis, fanden es frustrierend zu wissen, dass der Großteil der Aufmerksamkeit, die ihnen in der Vergangenheit zuteil wurde, sich auf ihr Äußeres bezog und nicht auf ihre Musik. "Schön auszusehen war das Letzte, woran ich gedacht habe. Wir waren eine Band, wir haben gesungen, wir haben unsere eigene Musik geschrieben. In meinem Kopf war es das, um was es ging. Und dann realisiert man, dass es nicht das ist, was die Leute interessiert. Wir haben ziemlich schnell gelernt, dass wir Objekte waren.", so Shaznay gegenüber dem ‚Grazia‘-Magazin.

Die Musikgruppe erinnert sich außerdem an einen Moment, als sie gefragt wurden, ob sie Oben Ohne hinter einem Bildschirm tanzen würden. Die Künstlerinnen sind alle stolz auf sich, dass sie damals in der Lage waren, für sich selbst einzustehen. "Wir hatten Glück, dass wir starke, schlagkräftige Frauen waren. Nein zu sagen sorgte ein bisschen für Stunk, aber wir hatten nie Angst."

Die britische Band trennte sich 2001 und kam vor zwei Jahren wieder zusammen. Nun bekomme das Quartett jedoch den Druck zu spüren, gut aussehen zu müssen. Melanie erklärt dazu: "Ich fühle heute den Druck mehr [als früher]. Viele Interviews, die wir gemacht haben, seitdem wir wieder zusammen sind, drehen sich darum, wie wir uns körperlich fühlen, wie wir uns fit halten und wie wir trainieren. Früher wurden wir dazu nie befragt. Das ist neu. Unsere Kultur ist davon besessen, mit Sozialen Medien, Filtern, und der ganze Sch***. Ich stecke mittendrin und ich hasse mich dafür. Ich bin eine intelligente, starke Frau. Was kümmert mich das?"

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