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„Alles Geld der Welt“: Stars sind empört über Mark Wahlbergs Extragage

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Laut Regisseur Ridley Scott (80, „Alien: Covenant“) sei der Re-Shot seines Films „Alles Geld der Welt“ nur möglich gewesen, weil die meisten Mitwirkenden auf extra Gagen für die zusätzlichen Drehtage verzichtet hätten. Wie die amerikanische Tageszeitung „USA Today“ nun erfahren haben will, ist an der schönen Geschichte aber offenbar nichts dran. Denn Hauptdarsteller Denn Hauptdarsteller Mark Wahlberg (46, „Ted“) soll weitere 1,5 Millionen Dollar an Extragage eingestrichen haben.

Nur einen verschwinden geringen Bruchteil dessen bekam hingegen sein weiblicher Co-Star Michelle Williams (37, „Manchester by the Sea“). Der Schauspielerin soll nur weniger 1.000 Dollar ausgezahlt worden sein. Somit weniger als ein Prozent von Wahlbergs Gehalt – und das, obwohl beide Schauspieler vom gleichen Management vertreten werden. Die Künstler-Agentur „William Morris Endeavor“ (WME) wollte sich auf Anfrage von „USA Today“ dazu allerdings nicht äußern.

Die Stars sind empört

Eine Enthüllung, die die Debatte um Gleichberechtigung in Hollywood erneut befeuert. Viele Hollywood-Stars reagierten empört und kritisierten die ungleiche Bezahlung scharf. Schauspielerin und Drehbuchautorin Elizabeth Jean „Busy“ Philipps (38) nannte die Bezahlung via Twitter „inakzeptabel“ und „beschämend“.

„Modern Family“-Star Jesse Tyler Ferguson (42) zwitscherte: „Michelle Williams ist im Moment eine der besten Schauspielerinnen. Es macht mich wütend, dass ihr Talent dermaßen unter Wert verkauft wird“. Auch Schauspieler-Kollegin Amber Tamblyn (34, „Two and a Half Men“) reagierte schockiert und schrieb auf Twitter: „Michelle Williams wurden 1 % dessen bezahlt, was ihr männlicher Co-Star bekam. Das ist völlig inakzeptabel.“

Hastiger Nachdreh

Nachdem Kevin Spacey (58) in den Strudel des Hollywood-Sexskandals gezogen wurde, waren Teile Films hastig neu gedreht worden. Und Spacey, der in dem Streifen den Öl-Tycoon J. Paul Getty spielte, wurde durch Christopher Plummer (88, „Remember“) ersetzt, der für seine Leistung sogar für einen Golden Globe nominiert wurde und dafür auch bezahlt wurde. Auch die Film-Crew sei für den zusätzlichen Aufwand entlohnt worden. Die Gesamtkosten für sollen rund zehn Millionen Dollar betragen haben.

In den USA startet der Film am 25. Dezember in den Kinos. In Deutschland soll er ab 15. Februar 2018 zu sehen sein.

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