Kevin Federline (44) hatte im privaten Archiv gekramt und einige Videos von seiner Ex-Ehefrau Britney Spears (40) gepostet – eine Aktion, die ihr Anwalt als "grausam" bezeichnet. Die öffentliche Schlammschlacht des seit 15 Jahren geschiedenen Ehepaares geht in die nächste Runde.

Private Videos aufgetaucht

Eines der Videos zeigt die Pop-Prinzessin ('Toxic'), wie sie mit ihren zu dem Zeitpunkt etwa 11 und 12 Jahre alten Söhnen streitet. Sie wollte, dass die Jungs ihr Gesicht eincremen und nicht ohne Schuhe in ein Geschäft gehen. "Ob er das nun erkennt oder nicht, Mister Federline hat nicht nur die Privatsphäre und die Würde der Mutter seiner Kinder verletzt, er hat auch seinen eigenen Kindern geschadet, deren Privatsphäre er schützen sollte", sagte Britneys Anwalt Mathew Rosengart gegenüber 'Page Six'. "Mister Federlines abstoßende, unreflektierte Entscheidung, ein altes Video seiner 11 und 12 Jahre alten Kinder zu posten, war grausam, das Allerletzte."

Britney Spears wehrt sich

Der Jurist deutete zudem an, Federline könnte damit gegen Datenschutz- und Cyberbullyinggesetze verstoßen haben, weil er die Aufnahmen ohne Britneys Wissen machte. Jetzt arbeite er mit Instagram zusammen, um "sicherzustellen", dass Kevin "sich an die Regeln hält, und wir behalten uns rechtliche Schritte vor", warnte er. Die von Rosengart angesprochenen Videos wurden mittlerweile gelöscht. Im Namen seiner Mandantin forderte der Rechtsanwalt Federline auf, "mit Würde und Anstand zu handeln und private Angelegenheiten nicht länger öffentlich zu besprechen, was niemandem nützt". Der aktuelle Schlagabtausch zwischen den Ex-Partnern begann am Wochenende, als Federline behauptete, Sean (16) und Jayden (15) hätten ihre Mutter Britney Spears schon seit einigen Monaten nicht mehr treffen wollen, weil ihnen ihre provozierenden Fotos auf Instagram peinlich sind.

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