Alyson Hannigan schmückt ihr Haus zu Halloween mit "Buffy"-Requisiten
Alyson Hannigan hat ihr Zuhause für das nahende Halloween in einen Friedhof verwandelt. Das Besondere: Einige Stücke der Deko standen einst am Set der Kultserie "Buffy". Die Schauspielerin verrät, wie sie an die Requisiten kam, und lässt ihre Fans bei einem Stück raten.
Alyson Hannigan (52), die in der Kultserie "Buffy" die Hexe Willow Rosenberg spielte, hat für ihre Halloween-Dekoration einige Requisiten vom Set hervorgeholt. In einem Instagram-Video nimmt die Schauspielerin ihre Fans mit auf eine "kleine Friedhofstour" rund um ihr Haus. Dabei zeigt sie mehrere Stücke, die einst am Set der Horrorserie zum Einsatz kamen.
Wie sie an die Schätze kam, erzählt Hannigan selbst. "Einer der Vorteile bei 'Buffy: Im Bann der Dämonen' war, dass mir die Set-Dekorteure einen Haufen Halloween-Zeug gegeben haben", sagt sie. Zunächst habe man ihr die Sachen nur für Halloween geliehen. "Und als die Serie vorbei war, hieß es: 'Nimm einfach alles mit.'" Das ließ sich der Star offenbar nicht zweimal sagen.
Grabsteine mit Gebrauchsspuren
Zu Hannigans Ausbeute zählen mehrere Grabsteine. Womöglich sind sie sogar im Vorspann zu sehen, in dem die Darsteller über einen Friedhof laufen, mutmaßt Hannigan. Sie setzt sich im Clip neben einen Stein, der laut Inschrift an eine geliebte Tochter namens Ariel Jane erinnert, gestorben im Jahr 2000. Das Stück sei "so unglaublich", schwärmt sie, es habe aber "schon bessere Tage gesehen".
Weiter geht es zu einem wuchtigen Kreuz aus Metall und Holz. "Das erkennt ihr vielleicht aus 'Buffy'", so Hannigan. In welcher Szene es auftauchte, weiß sie selbst nicht mehr. "Sagt ihr es mir. Ich wette, ihr könnt mir sagen, wann ihr es gesehen habt."
Fans erinnern sich an Spikes großen Moment
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. "Spike hat sich in Staffel sieben über dieses Kreuz gelegt und angefangen zu brutzeln und zu qualmen!", schrieb ein treuer Fan. In der Szene umarmt Buffys Feind und späterer Liebhaber, gespielt von James Marsters (64), das symbolträchtige Requisit, nachdem der Vampir enthüllt hat, dass er seine Seele zurückhat. Ein anderer Fan staunte: Das Kreuz stehe einfach so da, "als ob es nicht einen der traumatischsten Herzschmerzmomente der Serie beherbergen würde".
Das gruseligste Stück hebt sich Hannigan für den Schluss auf: einen offenen Sarg, aus dem ein Skelett klettert. "Das ist wirklich zerbrechlich", erklärt sie. Das Gerippe sei bereits in der ersten Staffel 1997 zum Einsatz gekommen und damit fast 30 Jahre alt. Ihr Urteil: "So eklig, so gruselig. Ich liebe es!"
Lob für die Hüterin der Requisiten
Hunderte Fans meldeten sich in den Kommentaren zu Wort und lobten, wie sorgsam Hannigan mit diesem Stück Fernsehgeschichte umgeht. "Danke, dass du diese Relikte nicht nur bewahrst, sondern sie auch mit den Fans teilst", schrieb ein Follower.
Die Originalserie mit Sarah Michelle Gellar als Titelheldin lief von 1997 bis 2003. Eigentlich sollte es zu einer späten Fortsetzung unter dem Titel "Buffy the Vampire Slayer: New Sunnydale" kommen. Auch der Cast stand bereits fest. Doch dann enthüllte Gellar im März dieses Jahres persönlich auf ihrem Instagram-Account, dass der Streamingdienst Hulu das geplante Projekt offiziell eingestellt hat.
"Nomadland"-Regisseurin und Oscarpreisträgerin Chloé Zhao sollte dem "Buffyverse" eine neue, zeitgemäße Ästhetik verleihen. "New Sunnydale" war als direkte Fortsetzung der Original-Mythologie geplant und sollte eine neue Generation von Jägerinnen einführen, die unter der Anleitung einer gereiften Buffy Summers stehen.
(stk/spot)