Andrew Garfield spricht sich weiterhin für einen schwulen Spider-Man aus

Andrew Garfield ist der Meinung, dass es einen schwulen Spider-Man geben sollte.

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Andrew Garfield spricht sich weiterhin für einen schwulen Spider-Man aus
Foto: BANG Media International / Avalon

Andrew Garfield ist der Meinung, dass es einen schwulen Spider-Man geben sollte.

Der 43-jährige Schauspieler spielte den netzschwingenden Superhelden in 'The Amazing Spider-Man' aus dem Jahr 2012 und in der Fortsetzung 'The Amazing Spider-Man 2' von 2014. Außerdem trat er 2021 über das Multiversum in 'Spider-Man: No Way Home' auf. Er ist überzeugt, dass sich die Figur hervorragend dafür eignet, Inklusivität zu fördern.

Andrew sprach sich erstmals 2013 für einen schwulen Spider-Man aus und steht auch heute noch hinter seinen damaligen Aussagen – insbesondere nach der Veröffentlichung des Animationsfilms 'Spider-Man: Into the Spider-Verse' aus dem Jahr 2018, in dem der erste schwarze Spider-Man, der erste weibliche Spider-Man und sogar der erste sprechende Schweine-Spider-Man in einem Film zu sehen waren.

In seinem Interview mit 'Entertainment Weekly' aus dem Jahr 2013 erinnerte er sich an ein Gespräch, das er mit einem der Produzenten des Films über Mary Jane Watson, alias MJ, das Liebesinteresse seiner Figur, geführt hatte, und sagte: "Ich habe über MJ irgendwie gescherzt, aber irgendwie auch nicht … Ich meinte: 'Was, wenn MJ ein Typ ist?' Warum können wir nicht entdecken, dass Peter seine Sexualität erforscht? Das wäre ja kaum noch bahnbrechend! … Warum kann er also nicht schwul sein? Warum kann er nicht auf Jungs stehen?"

Als er nun auf seine damaligen Aussagen zurückblickte, sagte er der Publikation: "Es war eine Art rebellisches Gedankenexperiment, das mir sehr am Herzen lag. Ich glaube nach wie vor einfach, dass jeder diesen Anzug tragen kann." Genau das sei schließlich der Grund, warum die Figur des Spider-Man so universell geliebt wird und zu den beliebtesten Figuren in der Geschichte der Fiktion gehört: "Man sieht keine Hautfarbe, man sieht kein Geschlecht, man sieht keine Sexualität. Jeder kann sich selbst in diesen Anzug hineinprojizieren." Ihm gefalle die Vorstellung eines Ortes, an dem jeder gewürdigt und jeder einbezogen wird, und es sei seine Art gewesen zu sagen: "Nun, warum eigentlich nicht?"

2022 führte Marvel mit Cooper Coen, alias Web-Weaver, im Comic 'Edge of the Spider-Verse #5' erstmals einen schwulen Spider-Man ein.

Unterdessen deutete der aktuelle Spider-Man-Darsteller Tom Holland – der Peter Parker und dessen netzschwingendes Alter Ego seit 2016 in sechs Filmen gespielt hat – kürzlich an, dass es eine "klare Vorstellung" davon gebe, wie er sich aus dem Superhelden-Franchise verabschieden und "den Staffelstab" an den nächsten Schauspieler weiterreichen werde, der die Rolle übernimmt. Im Podcast 'Happy Sad Confused' erklärte Tom: "Es gibt einen ganzen Plan, an dem wir, würde ich sagen, gearbeitet haben, seit wir [2021] 'Spider-Man: No Way Home' abgeschlossen haben. Er steht fest. Er wird sich mit Sicherheit noch verändern, aber ich habe eine wirklich klare Vorstellung davon, wie der Staffelstab weitergegeben werden soll, und ich finde das wirklich aufregend."