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Andrew Lloyd Webber: Das turbulente Eheleben des Star-Komponisten

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Er ist der „Godfather of Musical“ – Andrew Lloyd Webber hat sich mit Werken wie „Jesus Christ Superstar“, „Evita“, „Cats“, „Starlight Express“ oder „Das Phantom der Oper“ weltweit einen Namen gemacht. Lloyd Webber gilt als erfolgreichster Musical-Komponist der Gegenwart. Am heutigen Donnerstag feiert der gebürtige Londoner seinen 70. Geburtstag.

Webber machte in der Vergangenheit nicht nur mit seinen Musicals auf sich aufmerksam. Auch sein Eheleben brachte ihm immer wieder einen Platz in der Yellow Press ein. 1971 heiratete er seine erste Frau Sarah Hugill. Er war damals 23, sie erst 18. In seinen Memoiren („Unmasked“) erinnert sich Webber an diese Zeit zurück. „Ich hatte ein Mädchen das gerade mal 18 Jahre alt war und direkt von der Schule kam, von ihrer Familie in ein neues Leben getrieben, das zufällig auch beinhaltete, die Ehefrau des Komponisten des ersten britischen Musicals zu sein, das am Broadway uraufgeführt wurde.“

Bescheidenheit war vielleicht noch nie die Stärke von Andrew Lloyd Webber, aber seine hohe Selbsteinschätzung ist durchaus berechtigt. Seine Musicals wurden auf der ganzen Welt aufgeführt – und er ist der einzige, der den Rekord von Rodgers und Hammerstein („Oklahoma!“) mit vier gleichzeitig laufenden Broadway-Shows erreicht hat. In seiner Karriere bekam er zudem einen Oscar (für den Song „You Must Love Me“ aus „Evita“), sieben Tony Awards, drei Grammys und einen Golden Globe überreicht.

Seine Liebe zu Sarah Brightman

Die Ehe mit Hugill, mit der Webber zwei Kinder hat, wurde 1983 geschieden. Ein Grund dafür dürfte die Affäre mit Sarah Brightman (57) gewesen sein. Über sie schreibt Webber in „Unmasked“: „Ich nehme an, es war unvermeidlich, dass ich irgendwann eine ernsthafte Affäre haben würde.“ Webber lernte Brightman in den frühen 1980er Jahren kennen, als diese für das Musical „Cats“ vorsang. Zu diesem Zeitpunkt waren beide noch verheiratet.

Im Kapitel „Miss Sarah Brightman“ beschreibt Lloyd Webber, wie sein berühmtes Musical „Phantom der Oper“ entstand – ein Werk, das sowohl ihn als Komponisten wie auch Brightman in ihrer Hauptrolle als Christine Daaé großen Erfolg bescherte. Doch umso intensiver ihre berufliche Beziehung wurde, desto komplizierter wurde ihr Privatleben, als Lloyd Webber 1983 erkannte, dass er sich in Brightman verliebt hatte.

Auf die Trennung von seiner Frau folgte „ein schreckliches Jahr“

Laut seinen Memoiren wurde die Beziehung zu Brightman während einer gemeinsamen Reise nach Norditalien „besiegelt“, sie hielten sie zunächst jedoch geheim. Als er seiner Frau Sarah Hugill die Affäre schließlich doch beichtete, sei sie am Boden zerstört gewesen. Sie habe ihm sogar vorgeschlagen, ihn ein Doppelleben führen zu lassen, um die Ehe intakt zu halten. „Aber ich konnte mein Leben nicht so führen“, schreibt Lloyd Webber.

Nachdem er die Trennung von seiner Ehefrau öffentlich machte, habe er „ein schreckliches Jahr“ gehabt. Lloyd Webber zog aus dem gemeinsamen Haus aus und sah seine Kinder jedes dritte Wochenende. „Imo war erst 5 und Nick 3; Imo verstand sicherlich schon etwas von dem, was passierte“, schreibt der Komponist. „Gott sei Dank hat sich Imo nie die Schuld dafür gegeben, was passiert ist, wie es manche Kinder tun, wenn ihr Elternhaus zerstört wird. Sarah B. war großartig mit den Kindern…“

Nachdem sowohl Lloyd Webber als auch Brightman Mitte März 1984 ihre Scheidungen hinter sich gebracht hatten, heiratete das Paar bereits am 22. März desselben Jahres heimlich. In derselben Nacht besuchten Queen Elizabeth, Prinz Philip, Prinz Charles und Prinzessin Diana die Premiere von „Starlight Express“.

Die dritte Ehe und die Krebs-Diagnose

Die kinderlose Ehe zwischen Lloyd Webber uns Brightman sollte nur für sechs Jahre andauern. Im Januar 1990 ließ sich das Paar scheiden – Lloyd Webber hatte sich in eine andere Frau verliebt. Nur ein Jahr später heiratete er die Reiterin Madeleine Gurdon (55), mit der er drei gemeinsame Kinder hat.

Im Jahr 2009 musste sich der Komponist und selbst ernannte Frauenheld aufgrund einer Prostatakrebserkrankung operieren lassen. Doch viel schlimmer als die damalige Diagnose sei für Lloyd Webber die Tatsache gewesen, dass er keinen Sex mehr haben konnte, wie er einst in einem Interview mit Piers Morgan bei CNN sagte. Immerhin: Den Krebs konnte er laut eigener Aussage besiegen.

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