Anne Hathaway ist genervt von der ständigen Diversitäts-Debatte in Hollywood.
Die ‚Der Teufel trägt Prada‘-Darstellerin denkt, dass bereits eine mächtige Bewegung in Gang gesetzt wurde und der Wandel nun einfach etwas Zeit braucht. Deshalb mache es auch keinen Sinn, mangelnde Diversität obsessiv zu kritisieren. Auf die Frage von ‚Variety‘, ob derzeit genügend Frauen in Hauptrollen repräsentiert werden, erwidert die Schauspielerin: "Seid ihr nicht dazu bereit, dieses Gespräch nicht länger zu führen? Ich bin nämlich so weit. Die Leute machen es nämlich, sie lassen den Worten Taten folgen. Es passiert bereits."

Die brünette Schönheit fordert dazu auf, geduldiger mit der Film-Industrie zu sein. "Ich denke, es liegt einfach in der Natur des Films, dass eine Verzögerung besteht zwischen dem Zeitpunkt, zu dem die Entscheidung zur Veränderung gefällt wurde und dem Zeitpunkt, zu dem der Wandel draußen in der Welt repräsentiert wird", erklärt sie. "Ich finde, der Schlüssel besteht darin, sich nicht in diesen Momenten dazwischen zu verlieren und nicht in Panik zu verfallen. Nein, es passiert schnell genug. Die Dinge laufen gut." Das bedeute jedoch nicht, dass man nun die Hände in den Schoß legen sollte. So räumt Anne ein: "Die Dinge könnten besser sein. Lasst uns weitermachen. Lasst uns nicht in Panik verfallen und lasst uns weiter darüber reden."