Anne-Marie: Schwere Selbstzweifel

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Anne-Marie spricht offen über ihren Kampf mit Selbstzweifeln.
Die ‚Ciao Adios‘-Hitmacherin offenbart, dass sie bereits im Alter von zwölf Jahren an Angstzuständen litt. "Als Kind war ich selbstbewusst und unbeschwert, aber als ich in meine Teenager-Jahre kam, wurde ich sehr schüchtern und machte mir stets Sorgen, was Leute von mir denken. Ich wollte in der Schule so sehr hineinpassen, dass ich einfach tat, was alle anderen machten. Make-up war meine Maske: Manchmal klatschte ich so viel auf mein Gesicht, dass man nicht sagen konnte, wie mein wahres Gesicht aussah. Dies ließ meine Persönlichkeit total verblassen und ich zog mich in mich selbst zurück", gesteht die Blondine.

Ihre Schüchternheit sei zu Beginn ihrer Musik-Karriere nur noch "schlimmer" geworden: "Man würde denken, dass es gut für dein Selbstbewusstsein ist, wenn du Sänger bist. Aber bei mir war tatsächlich das Gegenteil der Fall. Je mehr Leute ich traf, desto ängstlicher wurde ich. Ich schirmte meine Gefühl total ab und hütete mich davor, abgezogen zu werden."

Die Wende sei gekommen, als sie vor vier Jahren mit der Band Rudimental auf Tour ging. "Sie waren die ersten Leute, die Potenzial in mir gesehen haben. Sie haben mich so viel gelehrt und ich fing an, mein Selbstbewusstsein zurückzugewinnen", schildert Anne-Marie gegenüber dem britischen ‚Glamour‘-Magazin. Insbesondere Bandmitglied Bridgette Amofah sei eine große Inspiration gewesen: "Eines Tages blickte ich Bridgette im Bus an. Sie wirkte komplett glücklich und schien sich alleine und ihrer eigenen Welt wohl zu fühlen. Ich erinnere mich daran, gedacht zu haben ‚Wow, hier gibt es keine Barrieren. Ihr ist es egal, was die Leute denken.’"

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