Anya Taylor-Joy: Kein normales Kind

Anya Taylor-Joy: Kein normales Kind

„Harry Potter“-Figuren und Pflanzen waren die besten Freunde der Schauspielerin.
Die ‘Damengambit’-Darstellerin ist in Florida geboren und zog als Baby mit ihrer Familie nach Buenos-Aires, bevor sie dann mit sechs Jahren in London Zuhause war. Die Lebensveränderung fiel der damals Sechsjährigen schwer, wie sie im Interview mit dem Magazin ‘Elle’ erklärt: „Ich scherze darüber, aber ich meine es irgendwie ernst, wenn ich sage, dass die Charaktere in den ‚Harry Potter‘-Büchern meine Freunde waren. Ich habe die ersten zwei Jahre in England damit verbracht, Hand-Klatsch-Spiele mit Pflanzen zu spielen – wenn man sie fest genug schlägt, klatschen sie zurück – und Lesen zu lernen. Das war meine Existenz. Ich habe mich nicht mit anderen Kindern herumgetrieben.” Sie fügt scherzend hinzu: “Ich war eindeutig ein ganz normales Kind.“

Die heute 25-Jährige liebte es in der Schule neue Dinge zu lernen, allerdings gab es Mitschüler, die ihr das Leben schwer machten. Deshalb verließ Anya die Schule schließlich mit 16 Jahren. Obwohl sie schon früher über ihre Erlebnisse gesprochen hat – unter anderem über das Eingesperrtsein in Schließfächern – möchte sie im Moment nicht darüber sprechen. „Nicht, weil es traumatisierend ist, sondern einfach, weil ich es nicht an die Öffentlichkeit bringen möchte“, so der ‘Emma’-Star.

Sie gab jedoch zu, dass sie das Bedürfnis hatte, zu schauspielern, um mit dem Mobbing fertig zu werden. Die Schauspielerin verglich sich mit ihrer ‚Damengambit‘-Figur Beth Harmon, die „Schach brauchte“. „Es hat mich einfach wirklich angetrieben. Genauso wie Beth das Schachspiel brauchte, brauchte ich die Schauspielerei. Ich musste an einen Ort glauben, an dem ich geschätzt und gewürdigt werde und tatsächlich etwas beitragen kann, anstatt ständig das Gefühl zu haben: ‚Was stimmt nicht mit mir, und warum passe ich nicht dazu?'“

Foto: Bang Showbiz

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