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Ashley Judd verklagt Harvey Weinstein wegen Schädigung ihrer Karriere

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Ashley Judd (50, „Doppelmord“) hat am Montag Klage gegen Harvey Weinstein (66) eingereicht, wie die Schauspielerin selbst auf Twitter erklärt. Der ehemalige Filmmogul habe sie auf die schwarze Liste gesetzt und Lügen über sie verbreitet, um ihrer Karriere zu schaden, nachdem sie sexuelle Avancen Weinsteins abgeschmettert hatte, wie es in der Klageschrift heißt.

Peter Jackson als Zeuge

Solche Anschuldigungen sind gewöhnlich schwierig zu beweisen, doch Starregisseur Peter Jackson (56) steht auf Judds Seite. Bereits im Dezember hatte Jackson erklärt, dass er Judd als Schauspielerin gemieden habe, da ihm falsche Informationen von Weinstein gegeben worden seien. Bis zu diesem Zeitpunkt habe Judd nicht gewusst, „dass etwas Unsichtbares sie davon abgehalten hatte, die Arbeit zu bekommen, die sie wollte.“ Und das seit Jahrzehnten, wie es in der Klage heißt. Demnach habe Judd eine prominente Rolle in Jacksons „Herr der Ringe“ spielen sollen, doch der Filmproduzent habe Jackson damals gewarnt, dass Judd „ein Alptraum“ sei und dass er unbedingt vermeiden solle, mit ihr zu arbeiten.

Judd hatte im vergangen Herbst als eine der ersten Frauen über eine sexuelle Belästigung durch Weinstein gesprochen und damit zusammen mit anderen die #MeToo-Debatte ins Rollen gebracht. Die Schauspielerin pocht mit ihrer Klage auf eine finanzielle Entschädigung, die sie Time’s Up zukommen lassen möchte. Die Organisation stellt sich gegen sexuelle Belästigung und Ungleichheit am Arbeitsplatz und unterstützt betroffene Frauen.

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