Aurora Ramazzotti war schon mit sieben Jahren in Therapie
Im Rahmen der italienischen Ausgabe von "Let's Dance" hat Aurora Ramazzotti offen über ihre Erfahrungen mit Therapie gesprochen. Die Tochter von Michelle Hunziker und Eros Ramazzotti verrät, wann alles begann und warum sie heute wieder Hilfe in Anspruch nimmt.
Aurora Ramazzotti (29) hat bereits mit sieben Jahren ihre erste Therapie begonnen. Auslöser sei die Trennung ihrer Eltern Michelle Hunziker (49) und Eros Ramazzotti (63) gewesen, erzählte sie im Rahmen der Tanzshow "Ballando con le stelle". Wie das Magazin "Oggi" berichtet, sprach sie in der jüngsten Ausgabe der italienischen Variante von "Let's Dance" ungewöhnlich offen über ihr Innenleben.
Ramazzotti tritt in der Show mit Tanzpartner Nikita Perotti an. Neben den Choreografien nutzt sie auch die persönlichen Momente der Sendung, um Seiten von sich zu zeigen, die das Publikum noch nicht kennt.
Die Jury wünscht sich mehr Spontaneität
Den Anstoß für ihr Bekenntnis lieferte ausgerechnet die Jury. Die Juroren wünschen sich, dass Ramazzotti bei ihren Auftritten spontaner wirkt. Die Kritik nimmt sie gelassen: "Wenn das die Kritik ist, die ich einstecken muss, dann nur zu. Ich habe so viel Therapie gemacht, dass ich bereit bin."
Die Trennung ihrer Eltern sei für Aurora eine sehr heikle Phase gewesen, schreibt die italienische Illustrierte, auch wenn Hunziker und Ramazzotti bis heute ein ausgezeichnetes Verhältnis pflegten. "Ich habe damit angefangen, als ich sieben Jahre alt war, weil sich meine Eltern getrennt hatten", erinnert sich die Tochter. Die Therapie habe sie danach durch mehrere Phasen ihres Lebens begleitet.
Eifersucht belastete ihre Beziehung
Eine davon betraf ihre Beziehung zu Goffredo Cerza (30), mit dem sie inzwischen verheiratet ist. Damals habe sie gespürt, dass sie an sich und ihren Unsicherheiten arbeiten müsse. Andernfalls hätte sie den Mann, den sie liebe, verloren, weil sie diese Unsicherheiten auf ihn projiziert habe.
"Ich war an einem Punkt angekommen, an dem mich die Eifersucht regelrecht aufgefressen hat. Ich konnte sie nicht kontrollieren. Sie war außerhalb meines Körpers", gesteht Ramazzotti.
Mit der Mutterschaft kamen alte Themen zurück
Abgeschlossen ist die Arbeit an sich selbst für sie nicht. "Diese Dinge trage ich weiter mit mir", sagt die Mutter eines Sohnes namens Cesare, der im März 2023 zur Welt kam. Seit einiger Zeit gehe sie auch wieder zur Therapie. Die Mutterschaft habe Probleme ans Licht gebracht, die in ihrem Kopf gar nicht existiert hätten. "In der Analyse habe ich gemerkt, dass sie wieder an die Oberfläche gekommen sind. Sie sind die Antwort auf ein Bedürfnis, das ich habe und das ich vorher nicht hatte."
Am Ende richtete sie ihre Worte noch einmal direkt an die Jury: "Wenn sie mich authentischer sehen wollen, müssen sie wissen, dass zu mir auch eine analytischere, schwerere Seite gehört."
Die schweizerisch-italienische Moderatorin Michelle Hunziker und der italienische Sänger Eros Ramazzotti lernten sich Mitte der 90er-Jahre kennen. Noch im selben Jahr, am 5. Dezember, kam ihre gemeinsame Tochter Aurora zur Welt. Am 24. April 1998 heirateten die beiden und galten als eines der bekanntesten Promi-Paare Italiens. Doch bereits 2002 trennten sie sich. Die offizielle Scheidung erfolgte erst 2009.
(ili/spot)