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Aus für „Bieryoncé“: Brauerei hat Ärger mit der Pop-Queen

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Die Zeiten, in denen Bier ein dröges Alt-Herren-Getränk war, sie sind lange vorbei. Heute machen sich findige Brauer Gedanken über alternative Mischungen – und lustige Biernamen. Und der hier lag doch eigentlich wirklich auf der Hand: Anfang Dezember brachte die New Yorker Brauerei Lineup-Brewing ein kühles Blondes namens „Bieryoncé“ auf den Markt. Im Original sogar mit Umlautpünktchen über dem „e“ – vermutlich, weil die Macher das für ein Bier nach deutscher Brauart für angemessen hielten. Denn genau das war „Bieryoncé“: Ein „German Style“-Bier. Leider gibt es schlechte Neuigkeiten für alle Beyoncé-durstigen Fans…

…denn offenbar verstehen Queen Bey (36, „Lemonade“) und ihr Management in Sachen alkoholische Getränke keinen Spaß: Wie die Musikwebseite „pitchfork.com“ berichtet, ist der pfiffigen Brauerei nun ein Unterlassungsschreiben ins Haus geflattert. Sehr zum Bedauern von Macherin Katarina Martinez. „Als Chefin eines Familienbetriebs in hispanischer Hand bin ich sehr inspiriert von ihr, also dachte ich, ich zolle ihr Tribut“, erkärte Martinez der Webseite. „Wir sind enttäuscht, dass sie es nicht als Kompliment genommen hat. Aber, naja… Es hat Spaß gemacht, so lange es lief!“

In den USA sollen nun immerhin noch die letzten schon ausgelieferten Dosen von „Bieryoncé“ verkauft werden, statt direkt aus den Regalen zu fliegen, schreibt „Pitchfork“. Das Design der Dosen erinnert übrigens stark an das Design von Beyoncé selbstbetiteltes Album aus 2013. Ein einmaliger Gag der Brauerei war das Bier mit Starbezug ohnehin nicht: Zu kaufen gibt es etwa auch „Under Pressure“ – nach Herstellerangaben ein Gesöff, das schmeckt, „als hätten Freddie Mercury und David Bowie ein leckeres Baby“. Aber „Bieryoncé“ klang da vielleicht doch noch etwas verlockender…

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