Aus Protest gegen mangelnde Vielfalt: Tom Cruise gibt seine Golden Globes zurück

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Drei Mal wurde Tom Cruise (58) bislang im Laufe seiner Karriere mit eine Golden Globe ausgezeichnet: Als Bester Nebendarsteller in 'Magnolia' sowie als Bester Hauptdarsteller in 'Geboren am 4. Juli' und in 'Jerry Maguire — Spiel des Lebens'. Doch jetzt hat der Schauspieler seine Trophäen offiziell zurückgegeben.

Tom Cruise setzt ein Zeichen

Dahinter steckt ein Protest gegen die Hollywood Foreign Press Association, kurz HFPA, den Verband, der für die Verleihung der wichtigen Film- und TV-Preise verantwortlich zeichnet. Die Golden Globes gelten unter anderem als Oscar-Barometer. Doch die HFPA ist wegen mangelnder Vielfältigkeit unter Beschuss geraten. So befindet sich unter den gerade einmal 87 Mitgliedern der Organisation kein einziger Schwarzer. Der Verband reagierte prompt und gelobte Besserung. So wolle man künftig vorrangig schwarze Mitglieder aufnehmen. Zudem soll der exklusive Kreis wachsen, die Anzahl der Mitglieder verdoppelt werden.

Bislang keine Bestätigung

Doch dieses Lippenbekenntnis ist vielen zu wenig, und es kommt zu spät, denn Tom Cruise steht nicht allein da. Schauspielerin Scarlett Johansson (36, 'Avengers: Endgame') hat bereits zum Boykott aufgerufen, und der Sender NBC, der seit 25 Jahren die prunkvolle Zeremonie live überträgt, macht ebenfalls Nägel mit Köpfen. 2022 wird die Preisverleihung nicht mehr ausgestrahlt. "Eine Veränderung dieser Größenordnung bedarf viel Zeit und Arbeit. Wir haben das Gefühl, dass die HFPA Zeit braucht, um es richtig zu machen", wird der Sender von 'CNN Business' zitiert. Jetzt hat sich also auch einer der bekanntesten Preisträger dem Boykott angeschlossen und den Druck auf die HFPA erhöht. Persönlich bestätigt wurde die Rückgabe der Golden Globes von Tom Cruise allerdings bislang noch nicht.

Bild: Dennis Van Tine/Geisler-Fotopres/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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