Barbara Meier über faire Mode: Kleidung ist ein Wegwerfprodukt

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Bislang wurde die Modewelt nicht gerade mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Im Gegenteil: Stets wechselnde Trends und die Massen-Fertigung von Billig-Klamotten, die nach ein paar Wäschen ohnehin nicht mehr tragbar sind, sorgen dafür, dass die Branche ein riesiger Umweltverschmutzer ist. Hinzu kommen schreckliche Arbeitsbedingungen bei der Produktion. Das ist auch Barbara Meier (35) ein Dorn im Auge.

Wöchentlich neu einkleiden

Jetzt will das Model aktiv dabei helfen, die Industrie nachhaltiger und fairer zu gestalten. Die ehemalige Gewinnerin von 'Germany's Next Topmodel' setzt sich für Fair Fashion ein, ein Ansatz, der den Fertigungsprozess, die Arbeitsbedingungen und die Materialien in der Herstellung unter die Lupe nimmt. Zudem ist ihr das pausenlose Bombardements mit neuen Designs, die nahezu wöchentlich zum Kaufen einladen, ein Dorn im Auge. "Kleidung ist für uns zu einem Wegwerfprodukt geworden", klagte sie im Gespräch mit 'Bunte'.

Barbara Meier will mehr Qualität statt Quantität

Heutzutage kauften Leute oft genug Kleidungsstücke, die sie noch nicht einmal anprobiert hätten: Billig-Ketten machen es möglich. "Wir sollten als Konsumenten wieder viel mehr Wert auf Qualität und nicht so sehr auf Quantität legen", glaubt Barbara. Sie selbst kaufe nur noch Dinge, bei denen sie sicher ist, dass sie sie auch in einem Jahr noch mag. Zudem scheint kaum noch jemand beschädigte Kleidung zu nähen — auch das muss sich ändern. Barbara Meier möchte eine Entschleunigung der Industrie sehen: Weniger Kollektionen, mehr Qualität.

Bis dahin ist es ein weiter Weg, doch es gibt bereits Hersteller, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben."Die Modeindustrie sollte kein Feind werden. Aber sie muss sich radikal ändern", fordert Barbara Meier.

Bild: Dave Bedrosian/Geisler-Fotopress/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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