Entertainerin Barbara Schöneberger (47) weiß, dass es nicht ganz so leicht ist, sein Leben komplett nachhaltig zu leben, aber superfalsch möchte sie es auch nicht mehr machen. Gelegentlich geht sie den Weg des geringsten Widerstandes.

Mittelfalsch und superfalsch

Die Moderatorin ('Blondes Gift') hat gerade in nachhaltige Reinigungsmittel investiert. Das ist ihr ein Anliegen, aber es ist jetzt nicht so, dass sie sehr streng ist. Und da kommt dann auch manchmal ein Produkt in den Einkaufskorb, das nicht ganz so nachhaltig ist. "Ich bin auch ein schwacher Mensch und entscheide mich für den Weg des geringsten Widerstandes", gab die gebürtige Münchnerin im Gespräch mit 't-online.de' zu. "So ein paar Tabs tragen sich leichter als eine Flasche. Als Konsument gibt es kein richtig oder falsch mehr, sondern eher mittel-falsch, ganz-falsch und super-falsch." Also wird im Hause Schöneberger nicht mehr so viel geflogen und Klamotten werden anprobiert, bevor sie gekauft werden und nicht einfach so mitgenommen.

Barbara Schöneberger wurde gerügt

Aber die zweifache Mutter weiß, dass andere die Nachhaltigkeit noch viel ernster nehmen. Kollegin Anke Engelke (55) zum Bespiel. "Ich habe letztens in einer Sendung ein Snickers gegessen", erzählte die Talkmasterin unlängst der 'BamS'. "Da hat sie mich schief von der Seite angeguckt. 'Isst du Snickers? Weißt du, wie viele Kinder dafür sterben müssen? Durch den Kakaoanbau gehen ganze Völker zugrunde.' Da war ich so geschockt, dass ich schnell noch ein Bounty hinterhergeschoben und gehofft habe, dass sie es nicht sieht." Da fühlen wir mit Barbara Schöneberger.

Bild: Britta Pedersen/picture-alliance/Cover Images