Ben Becker: Vom Lockdown komplett überrascht

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Ein Jahr ist es her, dass Ben Becker (56) zuletzt auf der Bühne stand. Dass die Pandemie Künstler derart hart treffen würde, hätte sich der Schauspieler ('Schlafes Bruder') im Leben nicht träumen lassen.

"Wir dachten: Nach vier Wochen geht das Leben weiter"

"Wir haben am Anfang ja alle gedacht: Das ist so wie eine Grippewelle. Und nach vier Wochen geht das Leben weiter", so der Star im Gespräch mit 'Bild am Sonntag'. Dass die Kultur ausgerechnet im Land der Dichter und Denker so schlimm gebeutelt würde, hätte Ben Becker nie gedacht. "Plötzlich wird einem der Teppich unter den Füßen weggezogen. Das war schon hart. Ich habe mich ja irgendwann für die Kunst und für die Bühne entschieden und nicht dafür, für zehn Jahre irgendeine Serie zu machen." Dabei geht es ihm selbst noch vergleichsweise gut: "Ich hatte das Glück, dass ich im November 2019 gut aufgestellt war, sodass ich jetzt Hilfen bekommen habe." Nur das Traumhaus in der Uckermark müsse noch warten.

Ben Becker vermisst die Bühne

Andere habe es wesentlich härter getroffen, die Existenz steht auf dem Spiel: "Ich habe von Opernsängern aus Salzburg gehört, die mittlerweile für den Lieferservice arbeiten und Getränkekästen in den fünften Stock schleppen." Dennoch mag auch Ben Becker nicht mehr. Er ist mit Leib und Seele Schauspieler, braucht den Beruf nicht nur zum Geldverdienen: "Es zermürbt mich, dass ich das, wofür ich brenne, nicht tun darf."

Wütend sei er aber nicht, eher traurig. Zudem fühle er sich wehrlos. "Aber ich bin daran gewöhnt, auf dem Drahtseil zu tanzen. Die Kunst ist, nicht herunterzufallen – und sich notfalls wieder hochzuziehen", so ein optimistischer Ben Becker.

Foto: Cover Media

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