Billie Joe Armstrong spielt mit dem Gedanken, ‚Warning‘ neu aufzunehmen.
Der Green Day-Frontmann ist nicht ganz zufrieden mit dem Album von 2000 und denkt, dass die Punk-Rock-Band noch mehr aus den Tracks rausholen kann. "Ich würde gerne zurück ins Studio gehen und das Album neu aufnehmen. Ich will einfach zurück und mehr live machen, weil ich denke, dass ‚Minority‘ live viel besser klingt als auf dem Album", erklärt der Sänger. Eine Priorität sei das Live-Album jedoch nicht, gibt der 47-Jährige zu. Vielmehr erkenne er darin seinen eigenen Perfektionsdrang. "Es ist nur eines dieser Dinge, über die du zu viel nachdenkst", sagt er.

‚Warning‘ enthält neben Green Days üblichem Pop-Punk-Sound außerdem Folk- und Akustikelemente. Im Interview mit dem ‚Rolling Stone‘-Magazin erklärt der Künstler, dass er mit diesen Elementen Raum für mehr Kreativität schaffen wollte. "Ich fing damit an, mehr Akustik-Gitarre zu spielen und ich wollte mehr davon für ‚Warning‘. Und es gab außerdem viel schlechten Pop-Punk da draußen und ich wollte dagegen angehen. Es fühlte sich wie der nächste Schritt an", schildert er. Man darf gespannt sein, wie Green Day auf ihrem 13. Studioalbum ‚Father of All Motherf***ers‘ klingen, das am 7. Februar erscheint. Auch für diese LP hatte Billie Joe bereits angekündigt, "etwas anderes" machen zu wollen.