Boris Becker nimmt Serena Williams in Schutz

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Boris Becker leistet Serena Williams Beistand.
Die Tennisspielerin rastete am vergangenen Samstag nach dem Finale des Turniers US-Open aus. Weil sie sich der Japanerin Naomi Osaka geschlagen geben musste und Schiedsrichter Carlos Ramos für verantwortlich hielt, brannten bei ihr die Sicherungen durch.
Sie bezeichnete den Schiri unter anderem als "Dieb" und "Lügner", weil er ihr Punkte genommen haben soll.

Becker äußerte sich zum Vorfall im Interview mit ‘Eurosport’. Zwar finde er, es sei unangebracht, den Schiedsrichter vor einem Millionenpublikum zu beschimpfen. Trotzdem: "ich bin immer auf der Seite des Spielers. In so einem nervenaufreibenden Spiel verliert man schon mal die Contenance", erklärt der ehemalige Spitzensportler. Und auch am Schiedsrichter übte Becker Kritik. Er sagte: "Man muss sich als Schiedsrichter immer in die Rolle des Spielers hineinversetzen. Man kann das nicht nach dem Regelbuch schwarz-weiß machen."

Nach dem Eklat belegte der US-amerikanische Tennisverband die 36-Jährige mit einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 15.000 Euro – das ist nicht einmal ein Prozent ihres Preisgeldes.

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