Brian May sagt, dass Medikamente, die er nach seinem Herzinfarkt 2020 eingenommen hat, ihn fast das Leben gekostet hätten.
Der Queen-Gitarrist wurde im Mai 2020 ins Krankenhaus eingeliefert. Danach unterzog er sich einer Herzoperation, bei der ihm drei Stents eingesetzt wurden. Nun gab er zu, dass sich der Vorfall für ihn immer noch „unwirklich“ anfühle, wenn er daran zurückdenkt.

Dem ‚Record Collector‘-Magazin sagte der Musiker jetzt in einem Interview: „Es ist seltsam, jetzt darüber zu sprechen. Es scheint unwirklich. Es fühlt sich an, als hätte es unmöglich passieren können, es hätte unmöglich so schlimm sein können. Aber ja, es gab ein paar Punkte, an denen man sagen kann, wenn dies und das und jenes passiert wäre, wäre ich jetzt nicht hier.“ Dazu zählen aber nicht nur der Infarkt selbst, sondern auch ein paar Missgeschicke im Anschluss, mit denen die Ärzte nicht rechneten. „Es war nicht nur der Herzinfarkt. Die Dinge, die danach passiert sind, waren eigentlich schlimmer. Sie geben dir all diese seltsamen Medikamente, nachdem du die Operation hattest, bei der das Herz repariert wurde, und diese Medikamente sind sehr, sehr gefährlich und haben meinen Magen angeschlagen. Das war das schlimmste Gefühl. Ich dachte: ‚OK, ich glaube nicht, dass ich das überstehen werde.‘ Aber jetzt geht es mir gut.“

Der 74-jährige Musiker gab zu, dass er sich an einem wirklich schlechten Ort mit seiner Gesundheit befand und durch seinen körperlichen Zustand „wirklich in Stücke gerissen“ worden sei. Er fügte hinzu: „Es war ziemlich schockierend und ich wurde sehr krank. Mir ging es wirklich schlecht. Es gab ein paar Gelegenheiten während dieser ganzen Abfolge von Ereignissen, an denen ich nicht laufen konnte. Egal was, ich kam nicht hoch. Ich konnte nicht von einem Bett zu einem Waschbecken gehen. Ich war wirklich, wirklich zerrissen von all den physischen Dingen, die passiert sind.“

©Bilder:BANG Media International – Brian May – Golden Globe Awards 2019 – Avalon