Britney Spears: Erneut Streit um die Vormundschaft

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Als Britney Spears' (39) Vater Jamie (69) Mitte August verkündete, als Vormund seiner Tochter zurücktreten zu wollen, herrschte vielerorts Erleichterung, besonders bei der Sängerin ('Toxic'), die schon seit langem bemüht ist, sich aus den Fesseln der Vormundschaft zu befreien.

"Quasi eine Geisel"

Doch so schnell mahlen die Mühlen der Justiz nicht, und so verlangte Jamie unter anderem eine erhebliche Summe von seiner Tochter, bevor er endgültig seine Kontrolle abgeben will. Britneys Anwalt, Mathew Rosengart, schäumt vor Wut. Eine derartige Forderung, so der Sprecher des Stars am Montag (30. August), grenze an "Einschüchterung und Erpressung." "Britney Spears wird nicht von ihrem Vater eingeschüchtert oder erpresst", schimpfte Rosengart gegenüber 'People'. "Mr. Spears hat nicht das Recht, seine Tochter quasi als Geisel zu nehmen, um die Bedingungen für seine Absetzung zu diktieren."

Nicht im Interesse von Britney Spears

Hier gehe es schließlich nicht um den scheidenden Vormund, sondern um Britney selbst und was in ihrem besten Interesse sei. Zudem sieht Rosengart auch eine moralische Pflicht des Vater, das zu tun, was seiner Tochter weiterhilft. "Abgesehen von den legalen Problemen in Bezug auf seine Absetzung sollte Mr. Spears noch heute zurücktreten, wenn er seine Tochter wirklich liebt und bevor er (von uns) abgesetzt wird. Es ist einfach die anständige Lösung."

Britney hat ihrem Vater vorgeworfen, seine Rolle als Vormund zu missbrauchen und sie zu gängeln. Jamie hat die Vorwürfe, er würde seine Tochter wie eine Gefangene halten, stets bestritten. Seine Anwältin betonte, er habe alles "nur aus Liebe zu seiner Tochter" getan. Und so geht der Streit um Britney Spears' Vormundschaft in die nächste Runde.

Bild: Sara De Boer/INSTARimages/Cover Images

via Cover Media

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