Britney Spears fühlte sich während ihrer Popkarriere 'wie ein Roboter'

Britney Spears fühlte sich während ihrer Popkarriere 'wie ein Roboter'.

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Britney Spears fühlte sich während ihrer Popkarriere 'wie ein Roboter'
Foto: BANG Media International / Getty Images

Britney Spears blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Zeit als gefeierter Popstar zurück.

Die Sängerin von 'Toxic' erklärte, sie habe sich während ihrer Karriere zeitweise "wie ein Roboter" gefühlt. Inzwischen habe sie sich stark verändert und sei erleichtert darüber, nicht mehr ständig eine Rolle spielen zu müssen. In einem Beitrag auf Instagram erinnerte sich die 44-Jährige daran, wie schwer ihr der direkte Kontakt mit Fans früher gefallen sei. Heute könne sie kaum glauben, dass sie einst vor riesigen Menschenmengen aufgetreten sei. "Ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, dass ich früher vor so vielen Menschen auftreten konnte", schrieb Spears.

Besonders die sogenannten Meet-and-Greets seien für sie eine enorme Belastung gewesen. Bereits zu Beginn ihrer Karriere habe sie mit ihrer langjährigen Assistentin Felicia Culotta gearbeitet. "Wenn ich mehr als zehn Menschen bei einem Meet-and-Greet treffen musste, bekam ich Asthma und begann zu zittern", berichtete Spears. Culotta habe ihr damals angesehen, wie große Angst sie hatte. Trotzdem habe ihr Vater Jamie Spears sie dazu gebracht, bei solchen Veranstaltungen deutlich mehr Menschen zu treffen. "Ich glaube, damals musste ich etwa 70 Menschen treffen", schrieb die Sängerin. Diese Erfahrungen hätten Spuren hinterlassen. "Ich habe die Sensibilität meiner Seele verloren. Und es hat buchstäblich wehgetan. Ich fühlte mich wie ein Roboter", erklärte Spears.

Spears betonte, dass sie eigentlich ein sehr zurückhaltender Mensch sei. Während ihrer Karriere habe sie diese Seite von sich jedoch weitgehend verborgen. Heute sei sie dankbar, dass sie nicht mehr vorgeben müsse, jemand anderes zu sein. "Ich glaube, dass ich damals etwas von der besonderen Verbindung verloren habe, die ich früher zu Menschen hatte, weil ich insgeheim sehr sensibel und schrecklich schüchtern war", schrieb sie. Besonders vermisse sie die authentische Beziehung, die sie einst zu anderen Menschen gehabt habe. "Ehrlich gesagt fühlte ich mich wie ein Roboter, wie eine Maschine. Und Gott sei Dank ist das vorbei."

Spears stand mehr als ein Jahrzehnt unter einer gerichtlich angeordneten Vormundschaft, die von ihrem Vater kontrolliert wurde. Das sogenannte Conservatorship endete 2021. Die Sängerin hatte anschließend wiederholt geschildert, gegen ihren Willen zu beruflichen Aktivitäten gezwungen worden zu sein.