Cameron Russell: Kritik an ihrem Einsatz ist ihr egal

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Cameron Russell ist es egal, als "schwierig" eingestuft zu werden, weil sie die Geschichten anderer Models über sexuelle Belästigung verbreitet.
Das 31-jährige frühere Victoria’s Secret-Model hat verraten, dass sie sich "gar keine" Sorgen macht, als schwierig abgestempelt zu werden, weil "diese Menschen auf dem Weg nach draußen sind." Im Rahmen der #MeToo-Kampagne hatte Russell ihre Social Media-Konten genutzt, um die Erlebnisse anderer Frauen zu teilen, die anonym von sexueller Belästigung und Gewalt berichtet hatten. Während des Shootings für das Cover der Septemberausgabe des Magazins ‚Harper’s Bazaar‘ sagte Russell: "Mache ich mir Sorgen, als schwierig abgestempelt zu werden? Überhaupt nicht. Die Menschen, die an das Wort denken, sind Teil des Problems. Also wen interessiert es wirklich?" Lachend fügte sie hinzu: "Diese Menschen sind auf dem Weg nach draußen."

Der Laufsteg-Star fing an, Geschichten zu posten, nachdem sie mit anderen Frauen im Modebusiness gesprochen hatte und dabei feststellte, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen ihren eigenen Erlebnissen und denen der Anderen gab. "Es war überraschend, zu sehen, dass man als Einzelperson so öffentlich betrachtet wird, wo doch meiner Meinung nach Frauen aus allen Berufszweigen finden, dass sie ähnliche Dinge erlebt haben", erklärte sie. "Das war also irgendwie der Hintergrund und dann teilte eine Freundin von mir ihre Geschichte und fragte, ob ich sie anonym teilen könnte und das löste so eine Art Welle von Menschen aus, die mir ihre Geschichten zusandten."

Die Kampagne wuchs weiter, als Cameron realisierte, dass es zu viele Geschichten gab, als dass sie sie alleine hätte posten können. Also fing sie an, andere Frauen in der Modeindustrie zu rekrutieren. Sie erinnerte sich: "Nachdem ich das 24, 48 Stunden lang gemacht hatte, fragte ich andere Frauen in der Modeindustrie, ob sie dabei mitmachen wollten, Geschichten zu teilen, weil es zu viele waren."

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