Cara Delevingne kündigt ihr Debütalbum "Not Normal" an

Cara Delevingne hat ihr erstes Album angekündigt: "Not Normal" erscheint am 25. September. Dazu gibt es die neue Single "Crazy Baby" - und ein heißes Video, in dem Samara Weaving ihre Partnerin spielt.

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Cara Delevingne ist jetzt nicht nur Model und Schauspielerin sondern auch Musikerin.
Cara Delevingne ist jetzt nicht nur Model und Schauspielerin sondern auch Musikerin. Foto: imago/Image Press Agency / Xavier Collin/Image Press Agency

Cara Delevingne (34) macht ernst mit der Musik. Am 25. September erscheint bei Warner Music ihr Debütalbum "Not Normal", wie sie auf Instagram verkündete. Die Singles "I Forgot" und "Out of My Head" vom Juni sind Teil der Platte.

Die Ankündigung verband die Britin mit einer weiteren Veröffentlichung: Seit dem 21. August ist die Single "Crazy Baby" draußen. Auf Instagram schrieb Delevingne dazu: "Songs zu schreiben war über die Jahre ein so wichtiger Teil meines Lebens, und es war so besonders, sie in diesem Sommer endlich mit euch zu teilen." Und weiter: "Wenn auch nur eine oder einer von euch sich mit einem einzigen Song verbunden fühlt, ist das alles, was ich je wollte."

Samara Weaving spielt im Video ihre Partnerin

Geschrieben hat sie "Crazy Baby" mit Sarah Aarons, die schon für Tame Impala und Gracie Abrams arbeitete, mit Harry-Styles-Produzent Sammy Witte sowie mit BJ Burton (Bon Iver, Charli xcx). Die Produktion übernahmen Delevingne und Burton gemeinsam.

In dem Video tanzen Delevingne und Schauspielerin Samara Weaving als Paar in Pelzmänteln durch ein heruntergekommenes Haus. Was zunächst idyllisch aussieht, kippt im Verlauf des Clips bis zu einem überraschendem Ende.

Ihre eigenen Songs spielte sie früher im Badezimmer

Musikerin war Delevingnes erster Berufswunsch, lange bevor sie auf dem Laufsteg landete, wie sie in Interviews betonte. Klavier und Schlagzeug lernte sie als Kind, geschrieben hat sie schon als Teenagerin. Nur hören durfte es niemand.

"Ich war in der Schulzeit in ein paar Bands, aber wenn es um die Songs ging, die ich selbst geschrieben hatte, habe ich mich im Badezimmer eingeschlossen und sie dort gespielt, weil ich einfach nicht wollte, dass jemand zuhört", sagte sie der "Vogue" im Mai. "Die waren immer nur für mich."

Der erste Titel der Platte geht auf ein Gedicht zurück, das sie mit Ende Teenagerjahre oder Anfang 20 verfasst hat. Es war laut Delevingne einer der ersten Momente, in denen sie überhaupt über psychische Gesundheit sprach. Die meisten anderen Songs entstanden erst in den vergangenen drei bis vier Jahren.

Inhaltlich reicht die Platte von Angst und Schmerz über den Konflikt, ob man das Richtige oder das Falsche tut, bis zu Songs über das Wiederentdecken der eigenen Sexualität und über missbräuchliche Beziehungen.

Geprägt hätten sie vor allem Songwriterinnen der 1990er, Frauen, die ihre Kraft aus Stimme, Wut und Frust zogen. Dazu kommen Pop und die Nächte auf Raves, beides soll man auf dem Album hören. Wie weit die Songs auseinanderliegen, zeigte sie schon bei den ersten beiden Singles: "I Forgot" und "Out of My Head" erschienen gemeinsam in einem siebenminütigen Video, weil man nicht merken sollte, wo der eine Song endet und der nächste beginnt. So habe sie damals auch gefühlt, sagte sie der "Vogue": nicht erst wütend und dann traurig, sondern alles ineinander.

Vom Laufsteg ins Studio

Mit zehn stand Delevingne für eine Modestrecke der italienischen "Vogue" vor der Kamera, mit 15 unterschrieb sie bei Storm Model Management. In den 2010er Jahren lief sie für Burberry und Chanel und wurde zur Muse von Karl Lagerfeld.

Später entdeckte sie die Schauspielerei. Es folgten Filme wie "Paper Towns" und "Suicide Squad" an der Seite von Margot Robbie dazu sowie die Serie "Only Murders in the Building". 2024 stand sie in "Cabaret" erstmals im Londoner West End auf der Bühne.

Das Album versteht sie nun als Zäsur. "Ich wollte, dass sich die Platte wie eine Wiedergeburt anfühlt, wie ein Neuanfang", sagte sie dem Modemagazin.

(mia/spot)