Carey Mulligan liebt es ‚ungewöhnlich‘

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Carey Mulligan spielt gerne "ungewöhnliche" Charaktere.
Die 33-jährige Schauspielerin sorgt gerade mit ihrer Darstellung in ‚Wildlife‘ ordentlich für Furore. Sie spielt in dem Film die unsympathische Ehefrau und Mutter Jeanette Brinson, die in den 1960er Jahren eine Affäre beginnt, als ihr Ehemann Jerry (Jake Gyllenhaal) ihr Zuhause wegen eines Feuerwehreinsatzes in einem Waldbrandgebiet verlassen muss. Mulligan selbst glaubt, die negativen Aspekte ihrer Rolle sorgten dafür, dass sie auch privat realistischer denke. Dem ‚Awards Chatter‘-Podcast des ‚Hollywood Reporter‘ sagte sie: "Ich gebe mich irgendwie den ungewöhnlichen Dingen hin. Weil wir alle gewisse besch****** Aspekte an unserer Persönlichkeit haben, egal wie sehr wir versuchen und so tun, als hätten wir sie nicht, und das macht uns zu echten menschlichen Wesen. Also dachte ich nicht wirklich darüber nach, ob Jeanette liebenswert ist oder nicht. Ich nehme an, darum war es ein ziemlicher Schock, als die Leute mich in Frage-Antwort-Runden anschrien!"

‚Wildlife‘ wurde von Mulligans Hollywood-Kollegen Paul Dano inszeniert und sie liebte es, unter der Aufsicht eines anderen Schauspielers zu arbeiten, da sie glaubt, dass Dano etwas Besonderes aus ihr herausholen konnte. "Ich habe mit vielen Regisseuren zusammengearbeitet, die sehr intuitiv und bedacht der Schauspielerei gegenüber standen, aber ich denke, Paul konnte [Dinge] sehen, [die andere nicht sehen konnten]", erklärte die Britin. "Worin Paul wirklich gut war, ist, zu merken, wann ich mich ein wenig zurückhielt, weil ich immer der Zurückhaltung zugeneigt bin und weniger tue und er war sehr gut darin, diese Momente zu erkennen und mich zu ermutigen, mehr zu tun."

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