Carolin Kebekus: Warum bekriegen sich Frauen gegenseitig?

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Reicht eine Frau im Berufsumfeld? Komikerin Carolin Kebekus (41) widmet sich der Frage, warum Frauen sich manchmal beruflich nicht unterstützen.

Berufliche Konkurrenz

Der Fernsehstar wollte dieses Thema nicht nur auf der Bühne abhandeln, sondern hat sogar ein Buch darüber geschrieben – "Es kann nur eine geben". Darin beschreibt die Comedy-Frau auch ihre eigene Situation. Die Comedyszene ist nach wie vor männlich dominiert und oft würden Comedyclubs eine Frau als Alibi buchen. Und um diesen einen Slot wird dann hart unter den Komikerinnen gekämpft, was keine schöne Atmosphäre schafft. Dabei sitzt die Konkurrenz auf der anderen Seite. "Wir scheuen den Konkurrenzkampf mit Männern, weil wir meist eine Unterlegenheit unsererseits ihnen gegenüber vorwegnehmen", befand die Comedy-Expertin gegenüber 'Brigitte'. "Stattdessen bekriegen wir uns untereinander. Privat können wir die besten Freundinnen sein, aber wenn es um den Beruf geht, werden die Krallen ausgefahren."

Carolin Kebekus bezeichnet sich nun als Feministin

Auch sie selbst musste umdenken. Für die Kölnerin war zum Beispiel der Begriff Feministin negativ besetzt, dabei geht es ja im Prinzip nur um gleiche Rechte für Frauen und Männer. "Ich wollte mich nicht Feministin nennen, denn das wurde als anstrengend gesehen. Ich wollte nicht als anstrengend gelten", gab Carolin Kebekus im Gespräch mit dem NDR zu. Aber Gespräche mit anderen Frauen hätten sie dazu bewegt, sich mutiger zum Thema Gleichberechtigung zu äußern.

Bild: Oliver Berg/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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